APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Hunderttausende in Ukraine von Stromversorgung abgeschnitten
Kiew (Kyjiw) - Russische Angriffe haben in der Nacht auf Donnerstag zu massiven Stromausfällen in der Ukraine geführt. Die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja waren nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums fast vollständig von der Stromversorgung getrennt. Etwa 800.000 Verbraucher waren allein in Dnipropetrowsk ohne Elektrizität. Mehr als eine Million Menschen seien zudem von Ausfällen der Wärme- und Wasserversorgung betroffen, sagte Vize-Ministerpräsident Olexij Kuleba.
Regierungsspitze trifft sich zu zweitägiger Klausur
Wien - Die Regierungsspitze trifft sich kommende Woche zu einer zweitägigen Arbeitstagung. Neben Kanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) nehmen am ersten Tag der Besprechung in Mauerbach auch die Regierungskoordinatoren und die Klubobleute der drei Regierungsparteien an dem Treffen teil.
Trump: US-Aufsicht über Venezuela und Ölindustrie über Jahre
Washington/Caracas - US-Präsident Donald Trump erwartet, dass die USA über Jahre hinweg Venezuela unter Aufsicht halten und dort Erdöl fördern werden. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf ein Gespräch mit dem US-Präsidenten. Die venezolanische Regierung unter der geschäftsführenden Präsidentin, Delcy Rodríguez, sei bereit, alles zu geben, was die US-Regierung für notwendig halte, habe Trump weiter gesagt.
Schnee und Eis beherrschen viele Teile Europas
Offenbach - Schnee, Glätte und klirrende Kälte: Wie in Österreich führt auch in vielen Teilen Europas das eisige Winterwetter zu Einschränkungen. Im Norden Schottlands bleiben viele Schulen bereits den vierten Tag in Folge wegen starken Schneefalls geschlossen. Der britische Wetterdienst Met Office warnt am Donnerstag zudem vor dem nächsten Sturmtief, das Schnee und Stürme in Teile des Vereinigten Königreichs bringen und damit Einschränkungen auslösen soll.
Familie bei Gasexplosion in deutschem Wohnhaus getötet
Albstadt - Beim Einsturz eines Wohngebäudes im baden-württembergischen Albstadt sind drei Menschen ums Leben gekommen. Es handelt sich dabei um Familienmitglieder im Alter von 33, 30 und sechs Jahren, wie die Polizei mitteilte. Nach mehreren Stunden Suche hätten Einsatzkräfte die drei an der Adresse im Ortsteil Tailfingen gemeldeten Menschen nur noch tot bergen können. Vor dem Einsturz des Gebäudes war es zu einer Gasexplosion gekommen. Die Ursache dafür muss noch ermittelt werden.
Erste Urteile nach Massenschlägerei am Bahnhof Meidling
Wien - Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit ersten Urteilen hat am Donnerstag am Wiener Landesgericht ein auf fünf Tage anberaumter Prozess um einen mit Waffen ausgetragenen, ethnisch motivierten Konflikt zwischen gebürtigen Tschetschenen auf der einen und arabischstämmigen Männern auf der anderen Seite begonnen. Acht Burschen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren wurden wegen Beteiligung an gemeinschaftlicher Gewalt und absichtlicher schwerer Körperverletzung verurteilt.
Mattle und Wallner wollen Aus für geteilte Zuständigkeiten
Innsbruck - Tirols Landeschef Anton Mattle und sein Vorarlberger Amtskollege Markus Wallner (beide ÖVP) haben ein "Positionspapier" zur "Reformpartnerschaft" veröffentlicht. Die geteilten Zuständigkeiten mit Grundsatzgesetzgebung beim Bund und Ausführung/Vollzug bei den Ländern sollen abgeschafft werden. Bei der Gesundheit soll die Gesetzgebungszuständigkeit zum Bund, bei der Bildung die Länder für Personal, Kinderbetreuung und äußere Organisation der Pflichtschulen verantwortlich sein.
Bundesweites Aktionsprogramm soll Naturgefahren managen
Innsbruck/Österreich - Das Landwirtschaftsministerium startet mit Beginn 2026 mit einem bundesweiten Aktionsprogramm zum besseren und einheitlicheren Management von Naturgefahren. Herzstück wird ein österreichweit ausgerolltes Geo-Monitoringsystem mit einem Kompetenzzentrum mit Sitz in Innsbruck sein. Dieses soll helfen, Naturereignisse wie etwa Felsstürze oder Muren besser zu analysieren und womöglich vorherzusagen, hieß es von Seiten der Verantwortlichen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red