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Trump verbietet Profi-Investoren Kauf von Einfamilienhäusern

US-Präsident Donald Trump will Profi-Investoren wie Banken, Versicherungen und großen Konzernen den Erwerb von Einfamilienhäusern verbieten. Er kündigte "umgehend" Maßnahmen an, um US-Amerikanern den Kauf und den Besitz eines Eigenheims wieder zu erleichtern, schrieb er auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Zunächst war unklar, wie genau die Verbote aussehen sollen. Die Aktien von Blackstone gaben um 5 Prozent nach. Das mögliche Verbot könnte auch Blackstone treffen, der Vermögensverwalter ist auch mit Anlagen in der Immobilienbranche aktiv.

Trump kündigte ferner an, in seiner Rede in Davos in zwei Wochen unter anderem die Themen Wohnraum und Erschwinglichkeit ansprechen zu wollen. Vom 19. bis 23. Januar findet in dem Ort in der Schweiz die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums statt.

Seit langem ist Trump der Traum eines Eigenheims für US-Amerikaner ein großes Anliegen. In der Vergangenheit hatte er unter anderem den Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, persönlich verantwortlich dafür gemacht, dass aufgrund des hohen Leitzinses die Bürger des Landes sich kein Eigenheim mehr leisten können. Tatsächlich entscheidet ein Gremium mit zwölf Mitgliedern über den Zins.

Für Verbraucher und Unternehmen kann ein niedriger Leitzins lukrativer sein, wenn sie Kredite zu besseren Konditionen aufnehmen möchten. Mehr Geld im Umlauf kann zudem die Wirtschaft und die Beschäftigung ankurbeln. Zu niedrige Zinsen könnten aber dafür sorgen, dass sich die Inflation verstärkt. Die Notenbank soll in ihrem Doppelmandat einen Kompromiss zwischen Teuerungsrate und Vollbeschäftigung finden./ngu/DP/jha

 ISIN  US09253U1088

AXC0267 2026-01-07/20:23

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