Aktien New York: Dow steuert mit Rekord auf 50.000 Punkte zu
Die Jahresauftakt-Rally an den US-Börsen ist am
Dienstag weitergegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial
stieg den zweiten Handelstag in Folge auf ein
Rekordhoch und steuert zielstrebig auf die runde Marke von 50.000
Punkten zu. Zuletzt betrug der Aufschlag knapp ein Prozent auf
49.432 Zähler.
Investoren setzten im Dow auf solche Aktien, die zuletzt eher
hinterhergehinkt waren. Dazu zählten die Papiere des
Krankenversicherers UnitedHealth , des Farben- und
Lackherstellers Sherwin Williams , des
Software-Entwicklers Salesforce und der Baumarktkette
Home Depot . Nicht selten wechseln Anleger im neuen
Börsenjahr die Favoriten.
Der Nasdaq 100 profitierte wie schon am Vortag von
den Kursgewinnen in der Halbleiterbranche, angefacht von
erfreulichen Prognosen von Microchip Technology. Für den
Technologieindex ging es um 0,7 Prozent aufwärts auf 25.586 Zähler.
Der marktbreite S&P 500 stieg um ein halbes Prozent
auf 6.937 Punkten.
Im Technologiesektor sorgte Microchip Technology mit
einem höheren Umsatzziel für das dritte Geschäftsquartal für eine
positive Überraschung. Die Aktien des Halbleiterherstellers zogen um
10 Prozent an. Experte Mark Lipacis vom Investmenthaus Evercore ISI
wies darauf hin, dass Microchip erst vor vier Wochen die Ziele schon
einmal erhöht hat.
Im Fahrwasser von Microchip gewannen auch Micron
Technology, NXP Semiconductor , Texas Instruments
und Analog Devices zwischen 5,7 und 8
Prozent.
Im Chipsektor wurde außerdem auf eine Rede des Nvidia
-Chefs Jensen Huang zur Eröffnung der Fachmesse CES in
Las Vegas hingewiesen. Dieser gab den Produktionsstart des nächsten
Chipsystems bekannt und sprach von einer großen Nachfrage. Die
Nvidia-Aktien stiegen zunächst um gut 2 Prozent, gab die Gewinne
dann aber wieder ab.
Anteilsscheine des Augenheilspezialisten Staar Surgical
litten stark unter einer geplatzten Übernahme. Die
schweizerische Alcon will Staar Surgical nun doch
nicht übernehmen, weil die Gegenwehr aus Aktionärskreisen von Staar
letztendlich zu groß war. Staar Surgical brachen um gut 10 Prozent
ein.
Nach Hochstufungen durch Analysten begehrt waren zwei Nebenwerte:
Papiere des klinischen Beratungsunternehmens Fortrea
stiegen um 8 Prozent nach einer Empfehlung von Evercore ISI. Mit
Blick auf das Jahr 2026 wird derweil die Bank JPMorgan
optimistisch für den Schiffbauer und Sportausrüster
Brunswick , dessen Papiere um 7,7 Prozent
zulegten./bek/nas