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"Koalition der Willigen" berät mit US-Vertretern in Paris
Paris - Die Europäer wollen am Dienstagnachmittag mit Vertretern der USA über die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands im Ukraine-Krieg beraten. Insgesamt 35 Staaten sollen bei dem Treffen der "Koalition der Willigen" dabei sein. Österreich wird von ÖVP-Europaministerin Claudia Plakolm vertreten. Für die USA sollen nach Angaben aus Paris der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, teilnehmen.
Russland beklagt Tote nach ukrainischen Angriffen
Moskau - Bei ukrainischen Angriffen sind nach russischen Behördenangaben mehrere Menschen getötet worden. In der Region Belgorod seien am Montagabend zwei Menschen bei Schlägen in Grenznähe zur Ukraine gestorben, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram. In Twer kam laut Gouverneur Witali Koroljow unterdessen nach vorläufigen Angaben bei einer Gasexplosion ein Mensch ums Leben. Zunächst hatte es geheißen, der Brand sei durch Drohnentrümmer ausgelöst worden.
Winter hat weitere Teile Europas weiter fest im Griff
Amsterdam/Nanterre/London - Der Winter hat weitere Teile Europas weiterhin im Griff. Selbst in Spanien friert man bei Minusgraden. Der Zugverkehr in den Niederlanden ist am Dienstag wetterbedingt und infolge einer technischen Störung vorübergehend fast völlig lahmgelegt worden. Bis 10.00 Uhr fuhr im ganzen Land kein Zug. Zu zahlreichen Problemen an Weichen durch das heftige Winterwetter kam in der Früh noch eine Computerstörung. Gegen Mittag kam der Zugverkehr dann langsam wieder in Gang.
Frederiksen: "Ende für NATO" bei US-Einmarsch in Grönland
Washington/Brüssel - Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnt vor einem "Ende der NATO", wenn "US-Präsident Donald Trump in Grönland einmarschiert". Die Drohungen Trumps müssten ernst genommen werden, so Frederiksen am Montag in einem Interview mit dem dänischen TV-Sender TV2. Es sei aber auch klar, dass es "mit der Sicherheit, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besteht" vorbei sei, "wenn die USA beschließen, ein anderes NATO-Land militärisch anzugreifen".
Brandschutzbestimmungen nach Feuer in Crans Montana im Fokus
Rom - Nach der Katastrophe in Crans-Montana im Schweizer Kanton Wallis mit 40 Toten und 116 Verletzten stehen die Brandschutzbestimmungen im Fokus. Die Bar wurde seit fünf Jahren nicht mehr kontrolliert, räumte Bürgermeister Nicolas Féraud am Dienstag ein: "Wir bereuen das bitterlich." Indes werden die Opfer des Dramas sowie ihre Familien eine finanzielle Unterstützung erhalten. Das gab der Walliser Staatsrat am Dienstag nach einer außerordentlichen Sitzung bekannt.
Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg geplatzt
Potsdam - In Deutschland ist die einzige Koalition aus SPD und BSW im Bundesland Brandenburg nach mehr als einem Jahr zerbrochen. Der Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD), erklärte die Koalition am Dienstag in Potsdam für beendet. Nach dem Partei- und Fraktionsaustritt mehrerer BSW-Landtagsabgeordneter und einem internen Streit ließ sich die Krise beim Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nicht mehr eindämmen.
Weiter tausende Haushalte in Berlin ohne Strom
Berlin - Nach dem Anschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf eine Kabelbrücke sind im Südwesten Berlins weiterhin rund 26.900 Haushalte ohne Strom. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag waren zudem noch 1.220 Gewerbebetriebe betroffen. Die Polizei war nach eigenen Angaben im betroffenen Gebiet mit etwa 450 Beamtinnen und Beamten sowie mit vier mobilen Wachen im Einsatz.
Touadéra wieder Präsident der Zentralafrikanischen Republik
Bangui - Der Präsident der Zentralafrikanischen Republik, Faustin-Archange Touadéra, der sich auf russische Paramilitärs stützt, ist laut Wahlbehörde wiedergewählt worden. Er habe gemäß vorläufigem Ergebnis 76,15 Prozent der Stimmen erzielt, wurde in der Nacht auf Dienstag mitgeteilt. Seine wichtigsten Konkurrenten, die früheren Ministerpräsidenten Anicet-Georges Dologuélé und Henri-Marie Dondra, kamen demnach auf rund 15 beziehungsweise drei Prozent. Beide sprachen von Wahlbetrug.
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red