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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

"Koalition der Willigen" berät mit US-Vertretern in Paris

Paris - Die Europäer wollen am Dienstagnachmittag mit Vertretern der USA über die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands im Ukraine-Krieg beraten. Insgesamt 35 Staaten sollen bei dem Treffen der "Koalition der Willigen" dabei sein. Österreich wird von ÖVP-Europaministerin Claudia Plakolm vertreten. Für die USA sollen nach Angaben aus Paris der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, teilnehmen.

Russland beklagt Tote nach ukrainischen Angriffen

Moskau - Bei ukrainischen Angriffen sind nach russischen Behördenangaben mehrere Menschen getötet worden. In der Region Belgorod seien am Montagabend zwei Menschen bei Schlägen in Grenznähe zur Ukraine gestorben, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram. In Twer kam laut Gouverneur Witali Koroljow unterdessen nach vorläufigen Angaben bei einer Gasexplosion ein Mensch ums Leben. Zunächst hatte es geheißen, der Brand sei durch Drohnentrümmer ausgelöst worden.

Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg geplatzt

Potsdam - In Deutschland ist die einzige Koalition aus SPD und BSW im Bundesland Brandenburg nach mehr als einem Jahr zerbrochen. Der Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD), erklärte die Koalition am Dienstag in Potsdam für beendet. Nach dem Partei- und Fraktionsaustritt mehrerer BSW-Landtagsabgeordneter und einem internen Streit ließ sich die Krise beim Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nicht mehr eindämmen.

Venezolanische Oppositionsführerin will in Heimat zurück

Washington - Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado will nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro per US-Militärintervention "so schnell wie möglich" wieder in ihre Heimat zurückkehren. Das sagte sie dem Moderator Sean Hannity vom US-Sender Fox News am Montag (Ortszeit) von einem unbekannten Ort aus. Weiter sagte Machado, dass sie ein "freies Venezuela" das Land zum "Energiezentrum" von Nord- und Südamerika machen wolle.

Beirut kritisiert neuerliche Angriffe Israels im Libanon

Beirut - Nach Angriffen im Libanon hat der libanesische Präsident Joseph Aoun Israel eine Untergrabung der Bemühungen zur Verhinderung einer Eskalation vorgeworfen. "Israels anhaltende Angriffe zielen darauf ab, alle lokalen, regionalen und internationalen Bemühungen zu vereiteln, die fortdauernde israelische Eskalation zu stoppen", erklärte Aoun am Dienstag. Laut israelischer Armee war bei den Angriffen am Montag Infrastruktur islamistischer Terrorgruppen bombardiert worden.

Brandschutzbestimmungen nach Feuer in Crans Montana im Fokus

Rom - Nach der Katastrophe in Crans-Montana im Schweizer Kanton Wallis mit 40 Toten und 116 Verletzten stehen die Brandschutzbestimmungen im Fokus. Im Wallis seien viele Gemeinden mit ihren Kontrollen überfordert, äußerten ein Brandschutzexperte und die Zermatter Gemeindepräsidentin am Dienstag gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Man wolle die Bestimmungen für den Brandschutz nochmals neu anschauen.

Touadéra wieder Präsident der Zentralafrikanischen Republik

Bangui - Der Präsident der Zentralafrikanischen Republik, Faustin-Archange Touadéra, der sich auf russische Paramilitärs stützt, ist laut Wahlbehörde wiedergewählt worden. Er habe gemäß vorläufigem Ergebnis 76,15 Prozent der Stimmen erzielt, wurde in der Nacht auf Dienstag mitgeteilt. Seine wichtigsten Konkurrenten, die früheren Ministerpräsidenten Anicet-Georges Dologuélé und Henri-Marie Dondra, kamen demnach auf rund 15 beziehungsweise drei Prozent. Beide sprachen von Wahlbetrug.

Tiroler Außerfern aktueller heimischer Kältepol

Wien/Tannheim/Ehrwald - Das Tiroler Außerfern war in der vergangenen Nacht der heimische Kältepol. In der 1.171 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Gemeinde Tannheim (Bezirk Reutte) hatte es minus 22,4 Grad, teilte Geosphere Austria am Dienstag auf APA-Anfrage mit. In im selben Bezirk gelegenen Ehrwald wurden minus 21,4 Grad gemessen. Sehr frostig war es auch im unteren Mühlviertel und im Waldviertel.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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