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Aktien Frankfurt: Dax ziert sich vor Sprung über 25.000 Punkte

Die Dax-Anleger brauchen bis zur Marke von 25.000 Punkten noch etwas Geduld. Am Dienstag gelang dem deutschen Leitindex mit 24.916 Punkten zwar ein weiterer Rekord, mehr war aber zunächst nicht drin. Am Vormittag veröffentlichte Verbraucherpreise aus einigen Bundesländern hinterließen keine Spuren in den Kursen.

Gegen Mittag notierte der Dax kaum verändert bei 24.882 Punkten. Wegen der Infrastruktur- und Rüstungsmilliarden der Bundesregierung gilt die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr wieder als zentraler Kurstreiber. Der MDax der mittelgroßen Werte gab am Dienstag um 0,18 Prozent auf 31.397 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone sank um 0,4 Prozent.

Der Angriff der USA auf Venezuela verunsicherte die Weltbörsen nicht. Am US-Aktienmarkt übertraf der Leitindex Dow Jones Industrial am Vortag sogar sein bisheriges Rekordhoch aus dem Dezember. Dabei hatten die Anleger vor allem auf Ölwerte gesetzt, die von einem möglichen Wiederaufbau der venezolanischen Ölindustrie profitieren könnten. Zudem ist damit die Hoffnung auf sinkende Ölpreise verbunden, was wiederum gut wäre für die Weltwirtschaft, den Inflationsdruck mindert und weitere Zinssenkungen bedeuten könnte.

Am Aktienmarkt stehen Chipwerte in der Gunst der Anleger nach wie vor oben. Händler verwiesen auf einen verbesserten Ausblick des US-Konzerns Microchip Technology als weiteren Treiber für Titel aus dem Halbleitersektor. Infineon verteuerten sich hierzulande am Dienstag um mehr als 4 Prozent.

Daimler Truck und Traton gewannen angesichts positiver Branchensignale von US-Marktdaten ebenfalls teils mehr als 4 Prozent. Gefragt waren außerdem Aktien aus dem Pharma- und Medizintechnikbereich.

Adidas rutschen nach einer pessimistischeren Einschätzung der Bank of America um rund 7 Prozent ab. Die Titel wurden gleich um zwei Schritte von "Buy" auf "Underperform" abgestuft. Für die Anteile des Chemikalienhändlers Brenntag ging es nach einer Abstufung durch Morgan Stanley um 2,7 Prozent nach unten.

Hingegen verhalf eine positivere Sicht von Bernstein für TKMS den Aktien des Marineschiffbauers um 2,9 Prozent nach oben. Auch die Rheinmetall-Aktien setzten ihren guten Lauf mit plus 1,7 Prozent fort und profitierten weiter von hoher geopolitischer Unsicherheit./ajx/mis

 ISIN  DE0008469008  EU0009658145  DE0008467416

AXC0118 2026-01-06/11:52

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