APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Maduro plädiert vor New Yorker Gericht auf "nicht schuldig"
New York/Washington - Unter weltweiter Beobachtung hat sich der von US-Spezialkräften gefangengenommene venezolanische Präsident Nicolás Maduro vor einem Gericht in New York für "nicht schuldig" erklärt. Der 63-Jährige wurde in Gefängniskleidung zu seiner ersten Anhörung vorgeführt. Auf Spanisch sagte Maduro, er sei "entführt" worden. "Ich bin nicht schuldig", sagte Maduro im Stehen laut Übersetzer. "Ich bin ein anständiger Mensch, ich bin immer noch der Präsident meines Landes."
Venezolanische Oppositionsführerin will in Heimat zurück
Washington - Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado will nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro per US-Militärintervention "so schnell wie möglich" wieder in ihre Heimat zurückkehren. Das sagte sie dem Moderator Sean Hannity vom US-Sender Fox News am Montag (Ortszeit) von einem unbekannten Ort aus. Weiter sagte Machado, dass sie ein "freies Venezuela" das Land zum "Energiezentrum" von Nord- und Südamerika machen wolle.
Tausende Venezolaner demonstrieren für Freilassung Maduros
Caracas - Zwei Tage nach der Entmachtung und Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA haben tausende Anhänger des links-autoritären Staatschefs dessen Freilassung gefordert. Die Demonstranten versammelten sich am Montag während der Vereidigung von Interimspräsidentin Delcy Rodríguez vor dem Parlament in der Hauptstadt Caracas, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Zu der Kundgebung hatte die Regierung aufgerufen.
"Koalition der Willigen" berät mit US-Vertretern in Paris
Paris - Die Europäer wollen Dienstagnachmittag mit Vertretern der USA über die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands im Ukraine-Krieg beraten. Insgesamt 35 Staaten sollen bei dem Treffen der "Koalition der Willigen" vertreten sein. Österreich wird von ÖVP-Europaministerin Claudia Plakolm vertreten. Für die USA sollen nach Angaben aus Paris der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, teilnehmen.
1.000 Kilometer Stau im Großraum Paris wegen Schnee
Paris - Das Winterwetter hat im Großraum Paris mehr als 1.000 Kilometern Stau verursacht. Die Marke wurde laut dem Verkehrsdienst Sytadin am späten Nachmittag des Montag überschritten. Im Schnitt sind die Staus in der Region zu dieser Tageszeit insgesamt nur etwa 250 Kilometer lang. Im Verlauf des Abends nahm die Stau-Länge wieder ab. Zwischenzeitlich war der Busverkehr unterbrochen, wie die Verkehrsbetriebe RATP mitteilten. Auch auf regionalen Bahnstrecken gab es Störungen.
Flüchtlingsboot sank vor gambischer Küste - Mehr als 30 Tote
Banjul - Bei einem Bootsunglück vor der Küste Gambias in der Neujahrsnacht sind nach jüngsten Angaben der Regierung mindestens 31 Flüchtlinge ertrunken. "Viele weitere Menschen werden vermisst und sind vermutlich tot", erklärte die Regierung des westafrikanischen Landes am Montag. 15 Leichen seien in Gambia und 16 weitere im Nachbarland Senegal geborgen worden. Zuvor war von mindestens sieben Todesopfern die Rede gewesen.
Mann stürzte bei Waldarbeiten in Tirol in den Tod
Brandenberg - Bei Waldarbeiten ist Montagnachmittag ein 57-jähriger Mann in Brandenberg (Bezirk Kufstein) im Beisein seines 25-jährigen Sohnes tödlich verunglückt. Er dürfte das Gleichgewicht verloren haben, stürzte laut der Polizei 150 Meter über sehr steiles, felsdurchsetztes Gelände ab und blieb am Ufer der Brandenberger Ache liegen. Die Rettungskräfte hatten Mühe, ihn aufzufinden. Nach der Suche mit zusätzlichen Kräften konnte nur noch der Tod des Verunglückten festgestellt werden.
Trump-Vertrauter: Niemand greift USA wegen Grönland an
Washington/Brüssel - Ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses hat den US-Anspruch auf die Kontrolle über das zu Dänemark gehörende Grönland als "offizielle Position der US-Regierung" beschrieben. Auf die wiederholte Frage eines CNN-Moderators, ob die Regierung einen Militäreinsatz zur Einnahme Grönlands ausschließe, sagte US-Präsident Donald Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller: "Niemand wird wegen der Zukunft Grönlands militärisch gegen die Vereinigten Staaten kämpfen. Das macht keinen Sinn."
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red