APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Maduro in New York vor Gericht
Washington - Der von den USA gefangen genommene venezolanische Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau sind einem Gericht in New York vorgeführt worden. Der 63-Jährige wird dort erstmals angehört. Im Gerichtssaal angekommen schüttelte er seinen Anwälten die Hände, er trug Kopfhörer zur Übersetzung, wie die "New York Times" und der Sender Sky News berichteten. Der autoritäre Präsident ist unter anderem wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus" angeklagt.
Wiener Stadtrat Czernohorszky will kalte Progression zurück
Wien - Der Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) hat sich für eine Wiedereinführung der kalten Progression ausgesprochen. Deren Abschaffung im Jahr 2023 sei ein Fehler gewesen, sagte er zur "Presse"; schließlich seien dadurch Einnahmen weggebrochen. Genauso wie "viele andere Maßnahmen ohne Gegenfinanzierung" sei sie "ein massiver Grund, dass den Gemeinden nun das Wasser bis zum Hals steht", so Czernohorszky. Die ÖVP lehnt die Rückkehr der schleichenden Steuererhöhung ab.
Tausende Berliner Haushalte seit drei Tagen ohne Strom
Berlin - Am dritten Tag des Stromausfalls im Südwesten Berlins kämpfen noch rund 30.000 Haushalte mit Kälte und weiteren großen Einschränkungen. Von den anfangs etwa 45.000 Haushalten erhielten bis Sonntagabend etwa 15.000 wieder Energie. Der Betreiber Stromnetz Berlin versucht, die durch den vermutlich linksextremistischen Brandanschlag vom Samstag zerstörten Starkstromleitungen so schnell wie möglich zu reparieren. Angekündigt war die komplette Behebung des Schadens bis Donnerstag.
Guterres mahnt Achtung der "politischen Unabhängigkeit" an
New York - UNO-Generalsekretär António Guterres hat bei einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats zu Venezuela zur Achtung der "politischen Unabhängigkeit" von Staaten aufgerufen. Angesichts der derzeitigen Krise sei es wichtig, die Prinzipien der "Souveränität, politischen Unabhängigkeit und territorialen Integrität von Staaten" zu respektieren, hieß es am Montag in einer von der UNO-Spitzendiplomatin Rosemary DiCarlo verlesenen Botschaft des Generalsekretärs.
Winter hat europäische Länder im Griff
Amsterdam/Utrecht/Krakau (Krakow) - Starker Schneefall und eisige Temperaturen haben in etlichen europäischen Ländern für chaotische Verhältnisse gesorgt. Am Montag, als viele Menschen aus den Weihnachtsferien in den Alltag starteten, kam es in Polen, Tschechien und den Niederlanden zu zahlreichen Verkehrsstörungen. Am Großflughafen Schiphol in Amsterdam wurden am Morgen rund 450 Flüge gestrichen. Bis 13.00 Uhr sollen nur sehr wenige Flüge starten können, hieß es vom Flughafen.
Wiener Börse schließt höher, ATX mit längster Gewinnserie seit 2003
Wien - Unbeeindruckt von den jüngsten geopolitischen Entwicklungen hat der ATX am Montag seine Rekordjagd fortgesetzt. Mit dem elften Tagesgewinn in Folge stellt der Leitindex nun die längste Gewinnserie seit 2003. Zum Handelsende stand der ATX um 0,80 Prozent höher bei 5.394,76 Punkten. Im europäischen Umfeld markierten große Indizes wie der Euro-Stoxx-50 und der deutsche DAX neue Rekordstände. Die Anleger setzen weiter auf eine Belebung der deutschen Konjunktur im neuen Jahr.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red