Schweiz friert mögliche Maduro-Gelder ein
Die Schweiz hat mutmaßliche Vermögenswerte des entmachteten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eingefroren. Mit der Maßnahme soll verhindert werden, dass solches Vermögen aus der Schweiz abfließt, wie die Regierung in Bern mitteilte.
Die Sperre betrifft nicht nur den von den Vereinigten Staaten festgesetzten Maduro, sondern auch dessen Umfeld, hieß es. Aktuelle Mitglieder der amtierenden venezolanischen Regierung seien hingegen nicht betroffen.
Vorerst keine Informationen zu Schweizer Konten
Ob und wie viel Vermögen von Maduro oder dessen Umfeld in der Schweiz liegt, wurde vom Außenamt in Bern vorerst nicht kommuniziert.
Sollte sich in Rechtsverfahren herausstellen, dass die Gelder illegaler Herkunft sind, will die Schweiz sie der Bevölkerung Venezuelas zugutekommen lassen, wie die Regierung ankündigte./al/DP/mis
AXC0172 2026-01-05/14:20