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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Entmachteter Präsident Venezuelas kommt vor US-Gericht

Washington - Der von den USA gefangen genommene, links-autoritäre, venezolanische Staatschef Nicolás Maduro soll am Montag erstmals vor Gericht erscheinen. Ein New Yorker Bundesgericht setzte für 12.00 Uhr (Ortszeit, 18.00 Uhr MEZ) einen Termin an. Was genau bei der Anhörung passieren soll, blieb zunächst unklar. Der 63 Jahre alte Maduro und seine Ehefrau waren in der Nacht auf Samstag vom US-Militär in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und außer Landes gebracht worden.

Dänemark weist erneut Trumps Anspruch auf Grönland zurück

Kopenhagen/Nuuk/Washington - Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland haben einen erneut von US-Präsident Donald Trump geäußerten Gebietsanspruch auf Grönland deutlich zurückgewiesen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die Vereinigten Staaten hätten "überhaupt kein Recht" einen Teil der dänischen Staatsgemeinschaft zu annektieren. Sie rief die USA dazu auf, "mit den Drohungen aufzuhören gegen einen historisch engen Verbündeten und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk".

Beute von Tresorcoup womöglich über 100 Millionen Euro

Gelsenkirchen - Die Beute beim spektakulären Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in der deutschen Stadt Gelsenkirchen lag möglicherweise über 100 Millionen Euro. Das erfuhr die dpa aus Sicherheitskreisen, nachdem die "Bild"-Zeitung zuvor darüber berichtet hatte. Demnach hätten einzelne Kunden angezeigt, dass sie jeweils mehr als 500.000 Euro in ihren Schließfächern gehabt hätten.

Keine U-Haft für Barbetreiber nach Schweizer Brandinferno

Crans-Montana - Die Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos im Schweizer Skiort Crans-Montana ist abgeschlossen. Viele derjenigen, die es nicht lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin. Im Fokus der Ermittler stehen die Betreiber der Bar "Le Constellation". Die Kriterien für eine Untersuchungshaft sind derzeit nicht erfüllt, heißt es von der Walliser Staatsanwaltschaft.

CO2-Emissionen des Verkehrs 2025 leicht gesunken

Wien - Im Vorjahr ist in Österreich weniger Treibstoff getankt worden und damit sind auch die CO2-Emissionen des Verkehrs gesunken. Laut Fachverband der Mineralölindustrie wurden mit 8,6 Milliarden Litern um rund 300 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr 2024. Die Emissionen sinken aber zu langsam, betonte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag in einer Aussendung. Mit 18,9 Millionen Tonnen sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um ein Drittel höher als im Jahr 1990.

Opfer und Schäden in Kiew und Umgebung

Kiew (Kyjiw)/Moskau - Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Montag erneut mit Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kiew wurde Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge eine medizinische Einrichtung getroffen, vier Menschen seien dadurch verletzt worden. Ein Mann, der zur Behandlung in der Einrichtung war, kam demnach ums Leben. Auch im Kiewer Umland hatten die Schläge schwere Folgen. Ein Mann sei im Kreis Fastow in der Region Kiew getötet worden, teilte die regionale Polizei mit.

Irans Regierung verspricht angesichts Protesten Finanzhilfen

Teheran/Washington - Angesichts der Anti-Regierungsproteste im Iran hat die Staatsführung eine befristete Finanzhilfe für alle Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Jeder Iraner erhalte vier Mal eine monatliche Unterstützung von jeweils umgerechnet sechs Euro, teilte eine Regierungssprecherin am Sonntag im Staats-TV mit. Ziel sei es, "den wirtschaftlichen Druck auf die Bevölkerung zu verringern". Der Durchschnittslohn im Iran beträgt etwa 170 Euro pro Monat, der Mindestlohn bei etwa 85 Euro.

Geistig behinderte Schüler viel seltener in Inklusionsklasse

Wien - Eltern behinderter Kinder können seit den 1990ern wählen, ob diese in einer Sonderschule oder inklusiv in einer Klasse mit Kindern ohne Behinderung beschult werden. In der Praxis gibt es beim Zugang aber große Unterschiede je nach Bundesland und, wie eine aktuelle Studie zeigt, auch nach Art der Behinderung. Autistische und verhaltensauffällige Schüler besuchen etwa deutlich seltener eine Inklusionsklasse. Kommt eine geistige Behinderung dazu, ist die Hürde besonders groß.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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