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Devisen (Früh) - Euro fällt wieder unter 1,17 US-Dollar / Keine größere Reaktion auf US-Angriff auf Venezuela

Der Euro hat am Montag im frühen Handel etwas zum US-Dollar nachgegeben. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1687 US-Dollar. Vor dem Wochenende hatte sie sich noch knapp über der 1,17-Dollar-Marke gehalten.

Die US-Attacke auf den südamerikanischen Ölstaat Venezuela sorgt erst einmal nicht für größere Verunsicherung. "Es ist erwähnenswert, dass geopolitische Schocks historisch gesehen in der Regel keine besonders nachhaltigen Auswirkungen haben", schreiben zudem die Marktstrategen der Deutschen Bank mit Blick auf die globalen Märkte. Für diese sei relevanter, wie sich makroökonomische Variablen infolge der Veränderungen entwickeln.

Entsprechend verlagert sich der Fokus der Märkte wieder auf die Konjunkturdaten. Am Montag wird in den USA der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht, wobei die Ökonomen der Helaba "verhaltene" Vorgaben durch regionale Indikatoren sehen. Im weiteren Wochenverlauf richten sich die Blicke auf die Inflationsdaten für Deutschland am Dienstag sowie den monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag.

spa/rst

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