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Trump droht Venezuela und bekräftigt Anspruch auf Grönland

Washington - US-Präsident Donald Trump hat die Interimspräsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, am Sonntag mit Drohungen zur Kooperation aufgefordert und einen Anspruch der USA auf die dänische Insel Grönland bekräftigt. "Wenn sie nicht tut, was richtig ist, wird sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich einen höheren als Maduro", so Trump laut dem Magazin "The Atlantic". Auch andere Länder könnten Ziel einer US-Intervention werden, sagte Trump. "Wir brauchen Grönland, absolut."

Entmachteter Präsident Venezuelas kommt vor US-Gericht

Washington - Der von den USA gefangen genommene, links-autoritäre, venezolanische Staatschef Nicolás Maduro soll am Montag erstmals vor Gericht erscheinen. Ein New Yorker Bundesgericht setzte für 12.00 Uhr (Ortszeit, 18.00 Uhr MEZ) einen Termin an. Was genau bei der Anhörung passieren soll, blieb zunächst unklar. Der 63 Jahre alte Maduro und seine Ehefrau waren in der Nacht auf Samstag vom US-Militär in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und außer Landes gebracht worden.

Meinl-Reisinger: Venezolanern Übergang gewährleisten

Wien/Washington - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger fordert die USA nach der Festnahme von Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro auf, den Bürgern des lateinamerikanischen Lands einen Übergang zu einer Zukunft in Freiheit und Selbstbestimmung zu sichern. In der ORF-ZiB 2 (Sonntag) erklärte die NEOS-Politikerin, die vergangene Wahl in Venezuela habe in Wahrheit der Oppositionspolitiker Edmundo González gewonnen. Die USA müssten nun im Austausch mit González diesen Übergang gewährleisten.

Alle 40 Todesopfer von Crans-Montana identifiziert

Crans-Montana/Bern - Nach der Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos in Crans-Montana steht fest: Viele derjenigen, die es nicht mehr lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet. Andere waren erst 16 Jahre alt. Darunter waren unter anderem Italiener und Franzosen. Opfer aus Österreich wurden nicht registriert.

Irans Regierung verspricht angesichts Protesten Finanzhilfen

Teheran/Washington - Angesichts der Anti-Regierungsproteste im Iran hat die Staatsführung eine befristete Finanzhilfe für alle Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Jeder Iraner erhalte vier Mal eine monatliche Unterstützung von jeweils umgerechnet sechs Euro, teilte eine Regierungssprecherin am Sonntag im Staats-TV mit. Ziel sei es, "den wirtschaftlichen Druck auf die Bevölkerung zu verringern". Der Durchschnittslohn im Iran beträgt etwa 170 Euro pro Monat, der Mindestlohn bei etwa 85 Euro.

Anschlag auf Berlins Stromnetz von Linksextremisten verübt

Berlin - Der großflächige Stromausfall in Teilen der deutschen Hauptstadt Berlin mit Zehntausenden betroffenen Haushalten ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen Anschlag von Linksextremisten zurückzuführen. Ein Bekennerschreiben einer Organisation namens Vulkangruppe sei nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen als "glaubhaft" anzusehen, so ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Ermittlungen gingen aber weiter. Der Stromausfall dauert voraussichtlich noch bis Donnerstagnachmittag.

Tiroler Wintersaison bisher mit "extrem guter Buchungslage"

Innsbruck - Die Wintersaison in Tirol ist bisher offenbar sehr zufriedenstellend verlaufen. Die Buchungslage sei aus aktueller Sicht "extrem gut", erklärte Tirol Werbung-Geschäftsführerin Karin Seiler am Sonntag am Rande eines Touristikertreffens am Innsbrucker Bergisel gegenüber der APA. Die Woche um Weihnachten und Silvester lägen sogar "über dem Vorjahresniveau", so Seiler, die zudem davon ausging, dass die gesamte Saison "mit einem Plus" schließen werde.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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