APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Venezuela steht vor ungewisser Zukunft
New York/Washington - Nach der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro durch das US-Militär steht Venezuela vor einer ungewissen Zukunft. Das Oberste Gericht des Landes ernannte Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez zur Interimsstaatschefin, während US-Präsident Donald Trump ankündigte, die USA würden Venezuela zunächst selbst führen. US-Konzerne sollen dort im großen Stil ins Ölgeschäft einsteigen. Maduro wurde in New York inhaftiert und soll wegen "Drogenterrorismus" vor Gericht kommen.
USA kooperieren laut Rubio mit derzeitiger Venezuela-Führung
Washington - Die USA haben sich nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch das US-Militär grundsätzlich zur Zusammenarbeit mit der verbleibenden Führung des Landes bereiterklärt. "Wir werden alles anhand ihrer Taten beurteilen und wir werden sehen, was sie tun", sagte US-Außenminister Marco Rubio am Sonntag CBS News. "Wenn sie nicht die richtige Entscheidung treffen, werden die Vereinigten Staaten weiterhin über mehrere Einflussmöglichkeiten verfügen."
Mattle mit Teil-Zentralisierung bei Gesundheit in LH-Vorsitz
Innsbruck - Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) hat am Sonntag bei einem Festakt in Innsbruck offiziell für ein halbes Jahr den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz vom steirischen Landeschef Mario Kunasek (FPÖ) übernommen. Bei einem Pressegespräch berichtete Mattle von einem "Positionspapier", das er mit Vorarlbergs Landeschef Markus Wallner (ÖVP) erstellt habe. Ein Vorschlag darin: Eine "zentrale Gesetzgebung im Spitalswesen", wobei aber die Länder mitreden sollen.
Über die Hälfte der Toten von Crans-Montana identifiziert
Crans-Montana/Bern - Mehr als die Hälfte der 40 Todesopfer aus der abgebrannten Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana sind identifiziert, und es zeigt sich: Zahlreiche Opfer waren Minderjährige. Darunter ist unter anderem eine 14-jährige Schweizerin, wie die Polizei im Kanton Wallis am Sonntag berichtete. Andere identifizierte Opfer, etwa aus Italien, waren erst 16 Jahre alt, als die Brandkatastrophe in der Silvesternacht ihrem jungen Leben ein Ende setzte.
Anschlag auf Berliner Stromnetz von Linksextremisten verübt
Berlin - Der Anschlag auf das Stromnetz in Teilen Berlins ist aller Wahrscheinlichkeit nach von Linksextremisten verübt worden. Ein Bekennerschreiben einer linksextremistischen Gruppierung namens Vulkangruppe sei nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen als "glaubhaft" eingestuft worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Berlin. Die Ermittlungen zum Tathintergrund gingen aber weiter. Auch Berlins Bürgermeister Kai Wegner bezeichnete die Täter als "offenkundig Linksextremisten".
Granate gegenüber von Synagoge in Wien gefunden
Wien - In der Nähe der jüdischen Synagoge in der Tempelgasse in Wien-Leopoldstadt ist am Sonntag eine Handgranate gefunden worden. Sie befand sich in einer Tasche, die in einem Hauseingang gegenüber der Synagoge abgestellt war, wie die Polizei der APA mitteilte. Die Granate wurde vom Entschärfungsdienst abtransportiert. Bei der anschließenden Untersuchung wurde festgestellt, dass sich in dem Granatenkörper kein Sprengstoff befand und die Zündvorrichtung nicht funktionsfähig war.
Nach Technik-Panne wieder Flüge in Griechenland
Athen - Nach einer schweren technischen Panne und dem vollständigen Erliegen des Luftverkehrs in Griechenland sind am Sonntagmittag wieder die ersten Flugzeuge gestartet und gelandet. "Die Fluglotsen nutzen alternative Frequenzen und können nun wieder erste Flüge abwickeln", sagte der Präsident des Verbands der Fluglotsen, Panagiotis Psarros, dem griechischen TV-Sender ERTNews. Wann der Luftverkehr wieder vollständig normal laufen sollte, konnte er nicht sagen.
Selenskyj: 2.000 russische Luftangriffe in Neujahrswoche
Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach rund 2.000 russischen Luftangriffen in der Neujahrswoche zu mehr Unterstützung für sein Land aufgerufen. "Stabilität und Vorhersehbarkeit der Hilfe für die Ukraine sind das, was Moskau wirklich zur Diplomatie bewegen kann. Wir zählen auf weitere Verteidigungshilfe", schrieb Selenskyj auf Telegram. Im Laufe der vergangenen Woche habe Russland mehr als 1.070 Gleitbomben, fast 1.000 Drohnen und sechs Raketen eingesetzt.
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red