APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Venezuelas von USA entmachteter Präsident Maduro in New York
New York/Washington - Venezuelas von den USA im eigenen Land gefangen genommener Präsident ist nahe New York gelandet. Laut Medien kam dort ein Flugzeug mit Nicolás Maduro und seiner Ehefrau an Bord an. Mehrere TV-Sender zeigten dazu am Samstagabend (Ortszeit) eine Maschine auf einem auch militärisch genutzten Flughafen nahe der Ostküstenmetropole. Der Linke Maduro soll am Montag vor einem Bundesgericht in Manhattan erscheinen. Maduros Vizin wurde indes zu seiner Interimsnachfolgerin ernannt.
Insider: Venezuelas Ölexporte lahmgelegt
Caracas/San Ramon (Kalifornien) - Die Ölexporte Venezuelas liegen laut Insidern lahm. Bei Hafenkapitänen gehen keine Anträge ein, das Auslaufen beladener Schiffe zu genehmigen, sagten vier mit den Vorgängen vertraute Personen am Samstag. Mehrere für die USA und Asien bestimmte Tanker sind nicht ausgelaufen. Andere, die auf eine Beladung gewartet hatten, haben die Häfen leer verlassen, geht aus Branchendaten hervor. Im wichtigsten Ölhafen Jose werden laut dem Dienst TankerTrackers.com keine Schiffe beladen.
Moskau fordert Freilassung Maduros aus US-Gewahrsam
Washington/Caracas/Moskau - Russland hat nach dem US-Angriff auf Venezuela zur Freilassung des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro und seiner Ehefrau aufgerufen. Moskau fordere die amerikanische Führung auf, ihre Position zu überdenken und den "rechtmäßig gewählten Präsidenten eines souveränen Landes und seine Ehefrau" freizulassen, so das russische Außenministerium. Die USA und Venezuela müssten ihre Probleme auf dem Weg des Dialogs lösen. Auch China verurteilte das US-Vorgehen.
Hanger fordert vor U-Ausschuss Entschuldigung der FPÖ
Wien - Der Fraktionsführer der ÖVP im Untersuchungsausschuss, Andreas Hanger, fordert die FPÖ auf, "sich bei den Polizisten, der Justiz und eigentlich auch bei der österreichischen Bevölkerung zu entschuldigen". Grund sind die Vorwürfe der Freiheitlichen bezüglich der Ermittlungen zum Tod des ehemaligen Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek. Den von ihnen dazu eingesetzten U-Ausschuss sieht Hanger grundsätzlich als "Verschwendung von Steuergeld", wie er im APA-Interview betonte.
Edtstadler kündigt Personalabbau und Strukturreform an
Salzburg - Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) kündigt für die Landesverwaltung ihres Bundeslandes einen Personalabbau durch Nicht-Nachbesetzungen und strukturelle Reformen in der Verwaltung an. Etwa jede dritte Stelle könnte nicht nachbesetzt werden, sagte sie im Interview mit der APA. Anfang Jänner wird es dazu eine Klausur der Landesregierung geben. Außerdem plant sie im kommenden Jahr angesichts der bevorstehenden Landtagswahl im Frühjahr 2028 ein Doppelbudget.
Kunasek übergibt LH-Vorsitz offiziell an Mattle
Innsbruck - Tirol folgt auf die Steiermark: Das westliche Bundesland hat mit 1. Jänner turnusgemäß den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz inne, die Staffelübergabe von Steiermarks Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) an Tirols Landeschef Anton Mattle (ÖVP) erfolgt am Sonntag im Rahmen eines Festakts am Innsbrucker Landhausplatz. Im Zentrum des Tiroler Vorsitzes unter dem Motto "Bergauf für Österreich" steht naturgemäß die mit dem Bund ausgerufene "Reformpartnerschaft".
Saudi-Verbündete eroberten Öl-Region im Jemen zurück
Aden/Sanaa - Im Jemen hat ein von Saudi-Arabien unterstütztes Militärbündnis die ölreiche Region Hadramout zurückerobert. Die Riad-treuen Kräfte hätten bei dem am Freitag gestarteten Einsatz einen "Rekorderfolg" gegen die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte STC-Miliz erzielt, erklärte der Vorsitzende des jemenitischen Präsidialrates, Rashad al-Alimi, am Samstag. Saudis und Emirate sind im Jemen gegen die pro-iranische Houthi-Miliz verbündet, aber teils auch im Clinch.
Schweiz trauert am Freitag um Brandopfer von Crans-Montana
Crans-Montana/Bern - Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana in der Schweiz plant der Bund gemeinsam mit den Kirchen des Landes für Freitag (9. Jänner) einen nationalen Trauertag. Das gab Bundespräsident Guy Parmelin in einem Interview mit dem "SonntagsBlick" bekannt. Bei der Katastrophe brannte in der Nacht auf den Neujahrstag eine Bar ab. Mindestens 40 Tote sind zu beklagen, 119 Personen erlitten überwiegend schwere Brandverletzungen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red