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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Venezuela wirft USA "schweren militärischen Angriff" vor

Caracas/Washington - Nach zahlreichen Explosionen in der Hauptstadt Caracas hat Venezuela den USA einen "schweren militärischen Angriff" vorgeworfen. Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro habe den Ausnahmezustand ausgerufen und die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet, hieß es am Samstag in einer Mitteilung der Regierung. Laut einem Bericht des Senders CBS ordnete US-Präsident Donald Trump Angriffe in Venezuela an.

Militärnaher Favorit liegt bei Wahl in Myanmar vorn

Yangon (Rangun) - In Myanmar liegt die vom Militär unterstützte Union Solidarity ⁠and Development Partei (USDP) nach der ersten Phase der Parlamentswahl vorn, wie die staatlichen Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten. Die von pensionierten Generälen geführte USDP habe 38 der 40 bisher ausgezählten Sitze im Unterhaus gewonnen, während die beiden übrigen an die Shan Nationalities Democratic Party und die Mon Unity Party gingen.

Separatisten im Jemen planen Referendum zur Unabhängigkeit

Aden/Sanaa - Inmitten wachsender Spannungen im Jemen planen Separatisten ein Volksreferendum zur "Selbstbestimmung des Südens". Die Abstimmung soll auf eine zweijährige Übergangsphase folgen, sagte der Vorsitzende des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC), Aidarous Al-Zubaidi. Das Referendum solle den Bewohnern des Südens das Recht geben, über ihre politische Zukunft zu entscheiden. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) schlossen indes den Abzug ihrer Soldaten aus dem Jemen ab.

UNO-Chef fordert von Israel Aufhebung von Arbeitsverbot

New York - UNO-Generalsekretär António Guterres fordert von Israel, den Lizenzentzug für Dutzende Hilfsorganisationen rückgängig zu machen. Israels Maßnahme werde die humanitäre Krise der Palästinenser weiter verschärfen, warnte Guterres nach Angaben seines Sprechers Stéphane Dujarric am Freitag. Betroffen von Israels Maßnahme sind 37 Organisationen, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Sie lehnen die seit 1. Jänner von Israel geforderte Registrierung als gesetzeswidrig ab.

Neue Runde in Verhandlungen zum Ukraine-Krieg

Brüssel - In den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs kommen an diesem Samstag nationale Sicherheitsberater zu einem Treffen in Kiew zusammen. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben 15 Länder, Vertreter von EU und NATO, ihre Teilnahme zugesagt. Das US-Team wird demnach online zugeschaltet. Selenskyj erwartet Fortschritte beim schwierigen Thema Sicherheitsgarantien für sein Land.

Wotschke sieht bei Pilnacek-Causa viel Aufklärungswürdiges

Wien - NEOS-Fraktionsführerin Sophie Wotschke sieht für den Mitte Jänner startenden U-Ausschuss rund um die Causa des verstorbenen Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek viel Aufklärungswürdiges. Etwa stelle sich die Frage, warum im Ermittlungsverfahren eigentlich alle Datenträger verschwunden sind bzw. nicht ordentlich ausgewertet wurden, wie Wotschke im APA-Interview betonte. Auch möchte sie klären, inwieweit auf den ehemaligen Sektionschef politischer Druck ausgeübt wurde.

Brunner: Zahl der Abschiebungen in der EU deutlich gestiegen

Berlin/Brüssel - Die EU-Kommission geht für das abgelaufene Jahr von einem deutlichen Anstieg der Abschiebungen aus der Europäischen Union aus. "Die Abschiebungsrate ist in den ersten drei Quartalen von 19 Prozent im Jahr 2023 auf 27 Prozent im Jahr 2025 gestiegen. Damit werden wir im Jahr 2025 voraussichtlich die höchste Abschiebungsrate seit 2019 erreichen", sagte EU-Innenkommissar Magnus Brunner der "Welt am Sonntag". Dennoch sei dies "bei weitem noch nicht genug", sagte der Österreicher.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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