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Zusatzbeitrag steigt zum Jahreswechsel auf 3,36 Prozent

42 der 93 gesetzlichen Krankenkassen haben zum Jahreswechsel die sogenannten Zusatzbeiträge angehoben auf im Schnitt nun 3,36 Prozent. Das geht aus täglich aktualisierten Daten des Spitzenverbandes der Krankenkassen (GKV) hervor. Der Zusatzbeitrag stieg damit zum neuen Jahr im Schnitt um 0,23 Prozentpunkte des beitragspflichtigen Einkommens an. Am letzten Tag des alten Jahres lag er noch bei 3,13 Prozent, wie ein Abgleich mit den Werten vom Vortag zeigt.

Der Zusatzbeitrag kommt zum feststehenden und für alle gültigen Krankenkassenbeitragssatz von 14,6 Prozent hinzu und wurde einst eingeführt, um Wettbewerb zwischen den Kassen zu fördern. Am Ende kann jede für sich entscheiden, ob und wie stark sie ihn anhebt. Versicherte haben bei einer Erhöhung ein Sonderkündigungsrecht und können zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Die Erhöhungen werden vorher per Brief angekündigt.

Die Bandbreite reicht aktuell von 2,18 bis zu 4,39 Prozent. 48 Kassen nahmen demnach keine Beitragsanhebung vor, zwei Kassen senkten ihre Zusatzbeiträge. Zu einer Kasse liegen keine Daten vor. Seit dem Jahreswechsel gibt es nunmehr 93 statt wie zuvor 94 gesetzliche Kassen. Grund ist eine Fusion der Siemens-Betriebskrankenkasse mit der BKK Voralb./jr/DP/zb

AXC0016 2026-01-01/15:17

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