APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
US-Plan für Gaza stößt international auf Zustimmung
Washington/Ramallah - US-Präsident Donald Trump setzt der radikal-islamischen Hamas eine Frist von "drei oder vier Tagen", um auf seinen Friedensplan für den Gazastreifen zu reagieren. "Die Hamas wird es entweder tun oder nicht, und wenn nicht, wird es ein sehr trauriges Ende nehmen", sagte Trump am Dienstag in Washington. Auf die Frage, ob es Verhandlungsspielraum gebe, antwortete er: "Nicht viel." Israel und arabische Staaten hätten den Plan akzeptiert, "wir warten nur auf die Hamas", so Trump.
Beamten-Gehaltsrunde weit von Ergebnis entfernt
Wien - Die erste echte Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft und Regierung zu den Gehältern im öffentlichen Dienst ist nicht unbedingt erfolgreich verlaufen: "Naturgemäß ist man im Moment noch sehr weit auseinander", meinte im Anschluss der Vorsitzende der Beamtengewerkschaft (GÖD) Eckehard Quin. Wie viel die Regierung geboten hat, sagte er nicht, doch stellte Quin klar: "Das Angebot der Dienstgeberseite war ungenügend."
Unimarkt sperrt zu, Mitbewerber an Standorten interessiert
Traun/Wien/Salzburg - Der Lebensmittelhändler Unimarkt mit Sitz in Traun will alle seine gut 90 Standorte - Franchise und eigene - verkaufen und sich - nach dem 50-Jahr-Jubiläum heuer - vom Markt zurückziehen. 620 Beschäftigte sind beim AMS-Frühwarnsystem angemeldet worden. Spar, Rewe, Lidl und Norma signalisierten bereits Interesse an Standorten. Eine Entscheidung soll bis Jahresende fallen. Großhandel und Logistik der UNIGruppe seien nicht betroffen, sagte Geschäftsführer Andreas Hämmerle.
Totes Baby in Graz auf Carportdach entdeckt
Graz - Ein totes Neugeborenes ist am frühen Dienstagnachmittag in einer Wohnsiedlung im südwestlichen Grazer Bezirk Wetzelsdorf entdeckt worden. Es liege der Verdacht eines Gewaltdelikts vor, sagte ein Polizist zur APA. Das Neugeborene ist auf dem Dach eines Carports bei einem zweistöckigen Mehrparteienhaus gefunden worden, ein Nachbar hatte es entdeckt und die Polizei verständigt. Das Landeskriminalamt Steiermark ermittelt, nach den Bewohnern des Hauses wird gesucht.
Österreichs Wirtschaft schrumpft weniger stark als gedacht
Wien - Österreichs Wirtschaft steckt weniger tief in der Krise als bisher angenommen. Laut den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Statistik Austria sank das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2024 nicht wie zuletzt angenommen um 1,0 Prozent, sondern nur um 0,7 Prozent. Auch für 2023 revidierte die Statistik Austria das BIP am Dienstag nach oben, anstelle eines Minus von 1,0 Prozent sind es nun minus 0,8 Prozent.
Sturm "Bualoi" fordert in Vietnam immer mehr Menschenleben
Hanoi/Manila - Der Taifun "Bualoi" hat in Vietnam große Gebiete unter Wasser gesetzt und schwere Zerstörungen angerichtet. Bis Dienstag wurden nach Behördenangaben 26 Todesopfer geborgen, zahlreiche weitere Menschen wurden nach Angaben des Umweltministeriums vermisst. Überschwemmungen legten das Leben in weiten Teilen der Hauptstadt Hanoi lahm, dutzende Flüge mussten umgeleitet werden. "Bualoi" hatte Vietnam am Sonntagabend erreicht und blieb dort fast zwölf Stunden über Land.
Budgetdefizit stieg im ersten Halbjahr auf 5,3 Prozent
Wien - Das Budgetdefizit ist laut Statistik Austria im ersten Halbjahr auf 5,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen. Damit liegt es deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als es bei 4,8 Prozent gelegen war. Gleichzeitig stiegen die österreichischen Staatsschulden weiter. Laut vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria lagen sie bei 412,3 Mrd. Euro. Das entspricht einer Staatsschuldenquote von 82,3 Prozent des BIP.
Hegseth sieht Vorbereitung auf Krieg als "einzige Mission"
Quantico - US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die Militärführung darauf eingeschworen, sich auf einen möglichen Krieg vorzubereiten. "Von diesem Moment an ist die einzige Mission des neu wiederhergestellten Kriegsministeriums: Krieg führen, sich auf den Krieg vorbereiten und sich auf den Sieg vorbereiten", sagte der Pentagon-Chef vor hochrangigen Militärführern in Quantico. Das sei nicht deswegen notwendig, weil die USA einen Krieg wollten, sondern weil sie Frieden liebten.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red