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Hohla: Tageskommentar Devisen und Zinsen

Devisen

EUR/USD im Sog der Aktienmärkte höher Der EUR/USD hat durch die Erholung auf den Aktienmärkten wieder angezogen und sich von den Tiefständen um 1,3160 auf temporär 1,3300 erholt. Rückenwind bekam der EUR auch von den Daten zum deutschen Auftragseingang, die zwar noch immer ein Minus von 3,5 % aufweisen. Der Vormonatswert wurde aber von minus 8,0 auf minus 6,7 % revidiert. Aussichten: Derzeit notiert der EUR/USD mit 1,3260 im Bereich der langfristigen Trendkanallinie. Vor dem Osterwochenende (Morgen stark begrenzter Handel) dürfte es zu Gewinnmitnahmen kommen. Die Range bis Dienstag ist breit anzusetzen: 1,3100 bis 1,3400.

EUR/JPY steigt leicht Die Unterstützung 131,20 hat gehalten und EUR/JPY ist bis auf 133,00 gestiegen. Die marode Wirtschaft zeigt erste Hoffnungsschimmer. Die Maschinenbauaufträge sind um 1,4 % (Prognose - 8 %) gestiegen. Aussichten: Steigen die Aktienmärkte weiter, dann wird auch der EUR/JPY Richtung 134 zulegen.

EUR/CHF fester EUR/CHF ist ebenfalls von 1,5120 auf 1,5250 gestiegen und dürfte im Sog der Aktienkurse noch Potential bis zu den Widerständen 1,5300 und 1,5360 haben.

Zinsen

Heutige Wirtschaftsdaten Die deutschen Produktionsdaten werden ein Minus von 3 % zeigen. Gegenüber dem Vormonat (- 7,5 %) wäre dies ein deutliches Nachlassen der Abwärtsdynamik und Hoffnung auf Überwinden der Rezession. In den USA werden die Arbeitsmarktdaten kein Anzeichen einer Besserung bringen. Weil die Rohstoffpreise nicht mehr sinken, wird sich auch das Handelsbilanzdefizit von USD 36 Mrd. nicht weiter reduzieren.

Ölpreis fällt unter 48 USD Der Anstieg der US Rohöllagerbestände um 7 Mio Barrel hat einen Rutsch des Ölpreises um 2,8 % auf 47,8 USD je Barrel ausgelöst. Über Nacht konnte sich der Ölpreis leicht auf knapp über 50 erholen.