, APA

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Moskau zieht "bis zu 100.000" Soldaten bei Pokrowsk zusammen

Pokrowsk - Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "bis zu 100.000" Soldaten im Osten der Ukraine zusammengezogen. Nahe der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk finde "eine Aufstockung und Konzentration des Feindes statt", sagte Selenskyj am Freitag in Kiew. "Sie bereiten in jedem Fall Offensivmaßnahmen vor", sagte Selenskyj. Pokrowsk ist ein wichtiger logistischer Knotenpunkt für die ukrainischen Streitkräfte.

Deutschland und Frankreich drohen Putin mit Sanktionen

Kiew (Kyjiw)/Toulon - Als Reaktion auf die jüngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine haben Deutschland und Frankreich der Regierung in Kiew weitere Hilfe bei der Luftverteidigung zugesichert und Russland mit einer Verschärfung von Sanktionen gedroht. "Trotz intensiver internationaler diplomatischer Bemühungen zeigt Russland keinerlei Bereitschaft, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden", hieß es in einer Erklärung beim deutsch-französischen Ministerrat in Toulon.

US-Regierung will Milliarden an Auslandshilfen streichen

Washington - US-Präsident Donald Trump will in einem umstrittenen Manöver bereits bewilligte Auslandshilfen in Milliardenhöhe streichen. Insgesamt geht es um 4,9 Milliarden US-Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro), die für Programme des Außenministeriums, der US-Entwicklungsbehörde USAID sowie für internationale Hilfsprogramme vorgesehen waren.

Russischer Ex-Präsident droht Österreich mit Militärgewalt

Moskau/Österreich - Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew droht Österreich bei einem Beitritt zum Verteidigungsbündnis NATO mit Militärgewalt. Durch eine Aufgabe der Neutralität "steigt das Risiko erheblich, dass die Einheiten des österreichischen Bundesheeres in die Langstrecken-Einsatzpläne der russischen Streitkräfte einbezogen werden könnten", schrieb Medwedew in einem Kommentar für den staatlichen Sender RT. Russlands Geschäftsträger wurde ins Außenministerium zitiert.

Ehec-Infektionen mit mehreren Toten in Belgien

Brüssel/Rostock - In mehreren belgischen Seniorenheimen sind etwa 20 Menschen an Ehec erkrankt. Der Nachrichtenagentur Belga zufolge starben bisher fünf von ihnen. Es wird vermutet, dass sich die Betroffenen über kontaminiertes Essen mit dem toxinbildenden Bakterium ansteckten. Lebensmittel wie rohes Fleisch, roher Fisch, Rohkost oder Rohmilch könnten die Quelle einer solchen Kontamination sein, sagte eine Sprecherin der belgischen Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette am Freitag.

PayPal will nach Milliarden-Panne Händler auszahlen

San Jose (Kalifornien) - Nach der großen Sicherheitspanne bei Paypal will der US-Zahlungsdienstleister Betroffenen möglichst schnell zu ihrem Geld verhelfen. "Alle rechtmäßigen Transaktionen der Händlerinnen und Händler werden vollständig erstattet", sagte eine Paypal-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Bei Paypal waren vor knapp einer Woche Sicherheitssysteme ausgefallen, die betrügerische Lastschriften herausfiltern sollen.

Wiener Börse verharrt am Nachmittag im Minus. Der ATX verliert 0,3 %

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat am Freitag im Verlauf weiter im Minus notiert. Der heimische Leitindex ATX verzeichnete ein Minus von 0,27 Prozent auf 4.639,6 Punkte. Erste Group Research meldete sich mit einer Sektor-Studie zur Baubranche. Das europäische Börsenumfeld fuhr Verluste in ähnlichem Ausmaß ein. Mehrere europäische Länder veröffentlichten ihre Verbraucherpreisdaten für August, darunter Deutschland (2,2 Prozent), Frankreich (0,8 Prozent) und Italien (1,7 Prozent).

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Copyright APA. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.