Schwacher Dollar und US-Zollpolitik: Infineon senkt Prognose
NEUBIBERG (dpa-AFX) - Die US-Zollpolitik und der in der Folge
deutlich schwächere US-Dollar machen dem Chiphersteller Infineon
Die Segmentergebnismarge, die die operative Profitabilität misst, soll im laufenden Geschäftsjahr nun im mittleren Zehn-Prozent-Bereich liegen, hier strich Infineon das obere Ende der früheren Spanne, die von einem hohen Zehn-Prozent-Bereich ausging. "Wir wären voll auf Kurs und lägen für das Geschäftsjahr im Rahmen der bisherigen Erwartungen, selbst bei einem ungünstigeren Dollarkurs von 1,125", kommentierte Konzernchef Jochen Hanebeck. Auch der Auftragseingang zeige keine Abschwächung. Die Auswirkungen der Zollauseinandersetzungen könne Infineon daher nur pauschal abschätzen. "Hierfür haben wir einen Abschlag in Höhe von 10 Prozent des erwarteten Umsatzes im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 vorgenommen."/nas/stk
ISIN DE0006231004
AXC0082 2025-05-08/07:39
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