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Devisen (Früh) - Euro gibt zum Dollar etwas nach / Gemeinschaftswährung bei 1,1349 Dollar

Der Euro hat am Freitag im Frühhandel zum US-Dollar nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,1349 Dollar gehandelt, am Vorabend hatte der Euro noch 1,1373 US-Dollar gekostet.

Weiterhin bestimmen die Entwicklungen rund um die US-Zollpolitik das Geschehen an den Märkten. Die hohen Strafzölle von US-Präsident Donald Trump auf Importe haben die Stimmung unter den deutschen Exporteuren im April auf den niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren gedrückt. Das Barometer für die Exporterwartungen brach von minus 2,3 Zählern im März auf minus 9,8 Punkte ein.

Zuletzt gab es allerdings leichte Entspannungssignale von der Zollfront. China geht im Handelskonflikt auf die USA zu: Einige Importe aus den Vereinigten Staaten könnten von dem auf 125 Prozent heraufgesetzten Zollsatz ausgenommen werden, sagte ein Insider am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Das Handelsministerium stellt demnach eine Liste mit Waren zusammen, die von den Zöllen befreit werden können.

"Äußerungen von US-Präsident Trump, dass in zwei bis drei Wochen niedrigere Zölle gegen China gelten werden, und ein Plan, Autohersteller von einem Teil der Zölle zu verschonen, schüren die Sicht, dass der Scheitel der Zollwelle durchschritten ist", schrieben Experten der Dekabank.. "Eine Beilegung des Konflikts mit China erscheint allerdings auf absehbare Zeit unrealistisch."

Die Zölle und ihre negativen Folgen für die US-Wirtschaft beschäftigen auch die US-Notenbank. Fed-Mitglieder brachten am Donnerstag Zinssenkungen ins Spiel. So sagte Direktor Christopher Waller, er würde diese unterstützen, sollte es angesichts aggressiver Zölle zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit kommen. Die Präsidenten der regionalen Fed in Cleveland, Beth Hammack, nannte Juni als einen möglichen Zeitpunkt.

kat/mik

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