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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

China kündigt Gegenzölle für US-Waren von 34 Prozent an

Peking - Nach neuen US-Zöllen verhängt China ebenfalls weitere Aufschläge in Höhe von 34 Prozent auf Waren aus den USA, die ab dem 10. April greifen sollen. Zudem würden Exportkontrollen für sieben Seltene Erden eingeführt, erklärte das chinesische Handelsministerium am Freitag. Darunter ist demnach das bei der Magnetresonanztomografie genutzte Gadolinium sowie das in Elektrogeräten verwendete Yttrium.

Einschränkungen in Österreich wegen Maul- und Klauenseuche

Wien - Aufgrund der in den angrenzenden Ländern Slowakei und Ungarn grassierenden Maul- und Klauenseuche (MKS) hat Österreich am Freitag weitere Maßnahmen ergriffen. Neben abgesagten Rinderschauen in Niederösterreich und Salzburg wurden teilweise auch Streichelzoos vorsorglich gesperrt. Am Samstag werden vorläufig 24 Grenzübergänge geschlossen, teilte das Innenministerium mit. Zur Bekämpfung des Virus wurden Seuchenteppiche ausgelegt.

FPÖ will sich in U-Ausschuss Innenministerium anschauen

Wien - Die FPÖ hat in Sachen Untersuchungsausschuss die Themenwahl getroffen. "Wir verorten im Innenministerium viele Unregelmäßigkeiten, der tiefe schwarze Staat im Innenministerium muss aus unserer Sicht beleuchtet werden", hieß es in einer Stellungnahme des Nationalratsklubs gegenüber der APA. Der "interne Entscheidungsprozess" zum Untersuchungsgegenstand sei mittlerweile "auf der Zielgeraden angekommen". Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sprach von politischer Motivation.

NATO-Chef: Handelsstreit von Sicherheitsdebatte trennen

Brüssel/Washington - NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat sich dafür ausgesprochen, den Handelsstreit zwischen den USA und anderen NATO-Ländern nicht mit Themen wie Verteidigung und Sicherheit zu vermischen. "Ich denke, diese beiden Dinge sind wirklich getrennt", sagte Rutte am Freitag zum Abschluss des zweitägigen Treffens der NATO-Außenminister in Brüssel. US-Außenminister Marco Rubio forderte indes von Moskau eine baldige Entscheidung zu weiteren Ukraine-Waffenruhe-Verhandlungen.

Van der Bellen in Helsinki: Zum Abschied in den Bunker

Helsinki/Wien - Am Ende seiner Finnland-Reise ging es mit Alexander Van der Bellen am Freitagnachmittag steil bergab. Der Bundespräsident besuchte Helsinkis Untergrund, konkret die Freizeit- und Sportanlage Merihaka. Diese kann im Notfall als Bunker genutzt werden. Sie ist Teil eines aufwändigen Zivilschutzsystems in der finnischen Hauptstadt, das bis zu 900.000 Menschen beherbergen kann, also um eine Drittel mehr als sie Einwohner hat.

Tötungsdelikte an zwei Studentinnen schocken Italien

Rom/Wien - Tötungsdelikte an zwei Studentinnen innerhalb von nur wenigen Tagen, begangen mutmaßlich durch Studienkollegen, schocken Italien. Rund 2.000 Personen, darunter viele Jugendliche, beteiligten sich am Mittwochabend an einer Demonstration auf dem Platz vor der Universität La Sapienza in Rom, um gegen Frauenmorde zu protestieren. Sie riefen zu einer "Kulturrevolution" auf.

AUA-Hagelflug: Ermittlungsverfahren jetzt auch in Wien

Schwechat/Korneuburg/Wien - Fast zehn Monate, nachdem eine AUA-Maschine in einem Hagelunwetter schwer beschädigt worden ist, wird die juristische Aufklärung des aufsehenerregenden Vorfalls laut Ö1-Morgenjournal des ORF vom Freitag ausgeweitet: Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen die Leiterin und sechs weitere Personen von der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB): Jene Stelle, die im Verkehrsministerium zuständig ist, Flugunfälle zu untersuchen, soll die Untersuchung behindert haben.

Häftling tötet in Ostdeutschland Ehefrau bei Gefängnisbesuch

Magdeburg - Im Gefängnis Burg bei Magdeburg in Ostdeutschland soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein 37 Jahre alter Häftling seine Ehefrau getötet haben. Die Frau sei nach einem Besuch am Donnerstagnachmittag tot aufgefunden worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Gegen den Mann wird der Staatsanwaltschaft zufolge wegen eines Anfangsverdachts des Totschlags ermittelt. Die Leiche der Frau soll zur Klärung der Todesursache gerichtsmedizinisch untersucht werden.

Wiener Börse weitet Vortagesverluste nach Chinas Gegenzöllen aus

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat seine Talfahrt vom Vortag am Freitag noch einmal beschleunigt fortgesetzt. Der ATX sank bis kurz nach 14.40 Uhr um 6,01 Prozent auf 3.760,72 Punkte. Die umfangreichen Zollankündigungen des US-Präsidenten Donald Trump sorgen zum Wochenausklang unverändert für eine düstere Stimmung an den Börsen weltweit. Nach der Ankündigung von Vergeltungszöllen der chinesischen Regierung wurden die bereits massiven Kursverluste noch einmal ausgeweitet.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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