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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit weiteren Abgaben erwartet / US-Zollflut belastet weiterhin - Pierer Mobility brechen vorbörslich ein

Der Wiener Aktienmarkt dürfte am Freitag weiter nachgeben. Eine Bankenindikation auf den ATX stand rund 40 Minuten vor Handelsbeginn 0,6 Prozent im Minus bei 3.976 Punkten.

Die umfangreichen Zollankündigungen des US-Präsidenten Trump sorgen unverändert für eine düstere Stimmung an den Börsen. Am Vorabend hatte sich der Ausverkauf an den US-Börsen noch weiter verschärft und auch die asiatischen Aktienmärkte tendierten am Freitag erneut tiefrot.

Am Nachmittag kommen aus den USA dann die Arbeitsmarktdaten für den Monat März. Diese dürften von den politischen Geschehnissen in den USA überlagert werden, schrieb Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "Anleger werden zumindest aber darauf achten, wie viele Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst gestrichen wurden und welche Auswirkungen das auf die Arbeitslosenquote haben wird. Alle zukünftigen Daten werden nun nach Hinweisen auf eine Rezession untersucht."

Pierer Mobility brachen vorbörslich um über ein Fünftel auf den tiefsten Stand seit Ende Dezember ein. Der Verlust des halben Grundkapitals der Motorrad-Holding macht eine außerordentliche Hauptversammlung am 25. April notwendig. Das Eigenkapital wird zum 31. 12. 2024 voraussichtlich deutlich negativ sein.

Am Donnerstag hatte der ATX um 3,05 Prozent schwächer bei 4.001,00 Punkten geschlossen. Angesichts der starken Unsicherheiten zog es die Anleger in sichere Häfen. Gewinne fanden sich lediglich einige Werte aus der Versorger- und Immobilienbranche.

Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:

CA Immo +4,39% 23,80 Euro
Verbund +1,50% 67,75 Euro
EVN     +1,36% 22,30 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:

Semperit -9,72% 13,00 Euro
FACC     -7,79% 6,51 Euro 
AT&S     -7,72% 12,31 Euro

spa/ger

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