APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
23 Grenzübergänge in Österreich ab Samstag dicht
Eisenstadt/St. Pölten - Aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in der Slowakei schließt Österreich am Samstag vorläufig 23 Grenzübergänge. Die Checkpoints seien in Abstimmung mit den Behörden in den betroffenen Bundesländern Niederösterreich und Burgenland, den Interessensvertretungen und dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft festgelegt worden, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Die burgenländische Landwirtschaftskammer begrüßte die Maßnahmen, Kritik kam von der FPÖ.
US-Zölle - Ökonomen rechnen mit Wirtschaftsabschwung
Wien - Die neuen von den USA verhängten Importzölle dürften den Wirtschaftsabschwung in Österreich heuer weiter vertiefen. Davon gehen die Wirtschaftsforscher von Wifo und IHS aus. Sie schätzen, dass die Wirtschaftswachstumsrate für 2025 durch die Zölle um 0,35 bzw. 0,2 Prozentpunkte geringer ausfällt. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) spricht sich unterdessen für ein starkes und selbstbewusstes Auftreten der EU aus.
US-Vizepräsident: Musk wird Freund und Berater bleiben
Washington - US-Vizepräsident JD Vance hat Berichte über ein baldiges Ende der Rolle von Tech-Milliardär Elon Musk im Weißen Haus entschieden zurückgewiesen. Entsprechende Berichte seien falsch, sagte Vance im Sender Fox News. Musk sei gekommen, um die riesige Bürokratie zu bekämpfen. "Und wir haben gesagt, dass das etwa sechs Monate dauern wird, und genau dafür hat sich Elon verpflichtet. Aber natürlich wird er auch weiterhin als Berater zur Verfügung stehen", sagte Vance.
Ungarn verlässt den Internationalen Strafgerichtshof
Budapest - Ungarn verlässt nach dem Willen seiner Regierung den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Das gab der ungarische Kanzleiminister Gergely Gulyás am Donnerstag laut der amtlichen Nachrichtenagentur MTI bekannt. Das Austrittsverfahren werde noch im Laufe des Donnerstags von der Regierung eingeleitet, so Gulyás. Der Austritt werde sich im Rahmen des ungarischen Verfassungsrechts sowie des Völkerrechts bewegen.
Deutschland und Österreich belegen Dodik mit Einreiseverbot
Sarajevo - Österreich und Deutschland belegen den Präsidenten des serbischen Landesteils von Bosnien-Herzegowina, Milorad Dodik, mit Einreisebeschränkungen. Der prorussische und sezessionistische Präsident sowie zwei weitere Politiker der Republika Srpska (RS) sollen an der Einreise nach Deutschland und Österreich gehindert werden, sagte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) Donnerstag in Sarajevo, wo sie mit der deutschen EU-Staatssekretärin Anna Lührmann (Grüne) zusammentraf.
EU-Parlament stimmt Verschiebung des Lieferkettengesetzes zu
Straßburg - Das EU-Parlament hat am Donnerstag in Straßburg im Eilverfahren für die von der EU-Kommission vorgeschlagene Verschiebung des Lieferkettengesetzes um ein Jahr und die Ausnahme von 80 Prozent der EU-Unternehmen aus der Nachhaltigkeitsberichterstattung gestimmt. Die beiden Regelungen sollten Produktionsabläufe umwelt- und arbeitnehmerfreundlicher gestalten und waren teils umstritten. Ebenso umstritten war nun die rasch beschlossene Verschiebung.
Klage in Frankreich wegen Missbildungen durch Glyphosat
Paris - Eine Französin spritzte den Unkrautvernichter Glyphosat auf den Dressurplatz einer Reitschule als sie gerade schwanger war, der Sohn kam mit starken Behinderungen auf die Welt. Der Hersteller Bayer muss sich seit Donnerstag in diesem Zusammenhang im französischen Ort Vienne vor Gericht verantworten. "Ich vertrete alle, die mit Behinderungen geboren wurden", sagte der 17 Jahre alte Theo, der ohne Stimmbänder geboren wurde und sich mit Hilfe der Speiseröhre verständlich macht.
Elon Musk hat sein Vermögen in einem Jahr fast verdoppelt
London - Techmilliardär Elon Musk hat sein Vermögen als reichster Mensch der Welt seit vergangenem Jahr nahezu verdoppelt. Der aktuellen Forbes-Schätzung zufolge besitzt der 53 Jahre alte Berater von US-Präsident Donald Trump 342 Mrd. US-Dollar (316,6 Mrd. Euro) - 147 Mrd. Dollar mehr als noch im Frühjahr 2024. Und das, obwohl der Aktienkurs seines E-Auto-Herstellers Tesla in den vergangenen Wochen stark gesunken ist - im Vorjahresvergleich ist er immer noch im Plus.
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red