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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

EU bereitet Gegenmaßnahmen zu Zöllen vor

Samarkand/Brüssel/Washington - US-Präsident Donald Trump sagt mit einem gewaltigen Zollpaket Handelspartnern auf aller Welt den Kampf an. Es könnte der Auftakt zu einem globalen Handelskrieg sein: Die Europäische Union und China haben bereits Gegenmaßnahmen angekündigt, suchen aber zugleich den Dialog. Die US-Regierung führt neue pauschale Zölle in Höhe von 10 Prozent auf Importe aus allen Ländern ein, für viele Staaten sollen je nach Handelsdefizit auch deutlich höhere Zölle greifen.

US-Zölle - IHS: 0,2 Prozentpunkte weniger Wachstum

Wien - Das neue Zollpaket von US-Präsident Donald Trump wird den Wirtschaftsabschwung heuer in Österreich voraussichtlich vertiefen. Die Zölle würden das Wirtschaftswachstum hierzulande 2025 und 2026 um rund 0,2 Prozentpunkte verringern, geht aus einer ersten vorläufigen Schätzung des Instituts für Höhere Studien (IHS) hervor. Vergangene Woche hatte das IHS für Österreich im Jahr 2025 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent prognostiziert.

23 Grenzübergänge in Österreich ab Samstag dicht

Eisenstadt - Aufgrund des Ausbruches der Maul- und Klauenseuche in der benachbarten Slowakei werden mit Samstag 23 Grenzübergänge, zwei davon in Niederösterreich, vorübergehend geschlossen. Die betroffenen Übergänge seien in enger Abstimmung mit den Behörden in den betroffenen Bundesländern Niederösterreich und Burgenland, den Landwirtschaftskammern und dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft festgelegt worden, gab das Innenministerium am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.

Klage in Frankreich wegen Missbildungen durch Glyphosat

Paris - Eine Französin spritzte den Unkrautvernichter Glyphosat auf den Dressurplatz einer Reitschule als sie gerade schwanger war, der Sohn kam mit starken Behinderungen auf die Welt. Der Hersteller Bayer muss sich seit Donnerstag in diesem Zusammenhang im französischen Ort Vienne vor Gericht verantworten. "Ich vertrete alle, die mit Behinderungen geboren wurden", sagte der 17 Jahre alte Theo, der ohne Stimmbänder geboren wurde und sich mit Hilfe der Speiseröhre verständlich macht.

Ungarn verlässt den Internationalen Strafgerichtshof

Budapest - Ungarn verlässt nach dem Willen seiner Regierung den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Das gab der ungarische Kanzleiminister Gergely Gulyás am Donnerstag laut der amtlichen Nachrichtenagentur MTI bekannt. Das Austrittsverfahren werde noch im Laufe des Donnerstags von der Regierung eingeleitet, so Gulyás. Der Austritt werde sich im Rahmen des ungarischen Verfassungsrechts sowie des Völkerrechts bewegen.

Van der Bellen bei Stubb: "Europa muss zusammenrücken"

Wien/Helsinki - "Die Welt befindet sich im Umbruch." Angesichts dieser Erkenntnis müssten die Länder Europas "zusammenrücken und zu neuem Selbstvertrauen finden". Darin waren sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen und sein finnischer Amtskollege Alexander Stubb am Donnerstag nach einem Treffen in Helsinki einig. "Unser vor Jahren noch so stabil schwimmendes Schiff befindet sich in einem Sturm", formulierte Van der Bellen. "Aber in einen Sturm muss man weiterrudern."

Meinl-Reisinger besucht Sarajevo

Sarajevo/Wien - Das Generalsekretariat von Interpol hat den Antrag von Bosnien-Herzegowina auf Ausstellung eines internationalen Haftbefehls gegen den prorussischen Präsidenten des serbischen Landesteils Republika Srpska, Milorad Dodik, abgelehnt. Das berichtet die "Sarajevo Times" online. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, die am Donnerstag in Sarajevo erwartet wird, hatte sich für eine Sanktionierung Dodiks ausgesprochen.

Mindestens neun Tote bei israelischen Angriffen in Syrien

Jerusalem/Damaskus - Israel hat am Mittwoch mehrere Ziele in Syrien angegriffen. Laut Behördenangaben wurden dabei neun Menschen getötet und mehrere verletzt. Man habe in der syrischen Hauptstadt Damaskus sowie in den Städten Hama und Homs Militärstützpunkte und -infrastruktur attackiert, teilte das israelische Militär mit. Die Luftschläge hätten den Militärflughafen von Hama fast komplett zerstört, erklärte das syrische Außenministerium.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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