APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Mehr als 2.000 Tote nach Erdbeben in Myanmar
Naypyidaw/Bangkok - Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer im Bürgerkriegsland Myanmar auf mehr als 2.000 gestiegen. Die dortige Militärregierung sprach in einer Mitteilung zuletzt von 2.065 Toten. Zudem seien mehr als 3.900 Menschen verletzt worden. Es würden über 270 Personen vermisst. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte nach Einschätzung von Experten noch weit höher liegen.
Anwalt kündigt Berufung gegen Le-Pen-Urteil an
Paris - Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen wird nach Angaben ihres Anwalts Berufung gegen ihre Verurteilung wegen Veruntreuung von EU-Geldern einlegen. Das am Montag verkündete Urteil, wonach Le Pen für fünf Jahre nicht für politische Ämter kandidieren darf, sei ein "Schlag für die Demokratie", sagte Le Pens Anwalt Rodolphe Bosselut vor der Zentrale ihrer Partei Rassemblement National (RN) in Paris. Le Pen bleibe weiter "kämpferisch", betonte ein Parteisprecher.
Mehrere Teslas bei Autohändler in Rom in Flammen
Rom - Auf dem Gelände eines Tesla-Händlers in Rom hat in der Nacht auf Montag ein Brand gewütet. Insgesamt 17 Elektroautos seien teils schwer beschädigt worden, teilte die italienische Feuerwehr mit. Auf Fotos in den sozialen Medien waren auch komplett ausgebrannte Fahrzeuge zu sehen. Der Brand war um 4.30 Uhr ausgebrochen, die Flammen wurden im Lauf des Tages gelöscht. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar, Brandstiftung wurde vorerst nicht ausgeschlossen.
Höhe des Budget-Defizits sorgt für Schock
Wien - Die am Montag von der Statistik Austria veröffentlichten Zahlen zum gesamtstaatlichen Defizit haben für Betroffenheit gesorgt. Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr bezeichnete sie als "schockierend". Mit einer Defizitquote in Höhe von 4,7 Prozent sei ein EU-Defizitverfahren "wohl unausweichlich, weil auch 2025 die Zahlen schlecht sein dürften". Auch für Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) ist die Ausgangslage "ernst" und ein Defizitverfahren wohl nicht mehr abzuwenden.
Krankenkasse will von Ärzten Solidarbeitrag
Wien - Konjunkturbedingt geringere Beitragseinnahmen bei gleichzeitig steigenden Ausgaben bringen die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) immer stärker in Finanzierungsnöte. Obmann Peter McDonald will nun gegensteuern, durch Verwaltungseinsparungen, aber auch bei den Ausgaben für die Vertragspartner. Von den Ärzten erhofft er sich für heuer und kommendes Jahr einen Solidarbeitrag, wie er im APA-Interview erklärte. Auch die Länder sollen zuzahlen.
Fünf Tote und vier Verletzte bei Minenunglück in Spanien
Madrid - Bei einem Unglück in einer Kohlemine im Norden Spaniens sind nach Angaben des Rettungsdienstes fünf Arbeiter ums Leben gekommen. Ein letzter Vermisster des Unglücks in Asturien sei tot geborgen worden, berichteten die Regionalzeitung "La Nueva España" und der staatliche TV-Sender RTVE. Die Zahl der Verletzten, von denen einige schwere Verbrennungen erlitten, erhöhte sich demnach auf vier.
Strände auf Mallorca voller blauer Quallen
Palma de Mallorca - Der Sturm vom Wochenende über Mallorca hat massenhaft blaue Segelquallen angeschwemmt. Wie das "Mallorca Magazin" und die "Última Hora" berichteten, gab es am Samstag am Strand von Port de Sóller im Westen ein "blaues Spektakel". Nur einen Tag später war auch der Strand von Port d'Andratx im Südwesten voller Quallen. Der Ort ist besonders bei reichen Urlaubern beliebt. Laut "Mallorca Zeitung" war Anfang März schon der Strand von Cala Millor im Osten Mallorcas betroffen.
Wiener Börse gibt deutlich nach, ATX minus 2,4 %
Wien - Die Wiener Aktienindizes gaben am Montag kräftig nach und schlossen mit merklichen Verlusten. Wie bereits am Freitag lastete die Angst vor neuen US-Zöllen auf der Anlegerstimmung. Der heimische Leitindex ATX schloss 2,38 Prozent tiefer bei 4.076,36 Punkten. Anteile der CPI Europe AG legten dagegen 0,7 Prozent zu. Am Freitag nach Börsenschluss hat die frühere Immofinanz AG erstmals unter ihrem neuen Namen Bilanz gelegt.
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red