Valneva senkte Nettoverlust 2024 gegenüber 2023 deutlich / Rote Zahlen von 101 auf 12 Mio. Euro gedrückt - Umsatz um 10 Prozent gesteigert
Der austro-französische Biotechkonzern Valneva SE hat seinen Umsatz 2024 gegenüber 2023 um 10 Prozent auf 169,6 Mio. Euro gesteigert, aber weiter rote Zahlen geschrieben. Immerhin wurde der Nettoverlust aber von 101,4 Mio. Euro auf nunmehr 12,2 Mio. Euro deutlich gedrückt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) drehte von minus 65,2 Mio. Euro auf plus 32,9 Mio. Euro, wie die Firma am Donnerstagvormittag mitteilte.
Demnach habe das Unternehmen 2024 "erhebliche klinische und regulatorische Fortschritte" erzielt. Für heuer werden Produktzulassungen und Zulassungserweiterungen avisiert. "Der Ausblick für 2025 spiegelt ein solides Umsatzwachstum und einen positiven kommerziellen Cashflow wider, um strategische F&E-Investitionen mit einem geringeren operativen Cash-Burn zu unterstützen", berichtete die an der Nasdaq (USA) und bei Euronext (Frankreich) börsennotierte Valneva.
Die Gesamtumsätze werden für heuer bei 180 bis 190 Mio. Euro erwartet. In F&E sollen 90 bis 100 Mio. Euro investiert werden. "Im Jahr 2025 werden wir uns weiterhin auf die Umsetzung kommerzieller Zielsetzungen konzentrieren und gleichzeitig umsichtig und strategisch in die Weiterentwicklung unserer wissenschaftlich orientierten Pipeline investieren, um einen erheblichen zukünftigen Wertzuwachs zu generieren", so Valneva-Finanzvorstand Peter Bühler.
phs/kre
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