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Semperit ließ Verlustzone hinter sich / Vorstand vorsichtig: Marktumfeld "unverändert schwierig"

Der börsennotierte Gummi- und Kautschukkonzern Semperit hat die Verlustzone verlassen und 2024 nach Steuern einen Gewinn von 11,5 Mio. Euro geschrieben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. 2023 stand unterm Strich noch ein Verlust von 17,1 Mio. Euro. Für das laufende Jahr gibt sich der Semperit-Vorstand vorsichtig. Das Marktumfeld werde im ersten Halbjahr "unverändert schwierig bleiben". Der Umsatz sank um 0,8 Prozent auf 676,6 Mio. Euro.

Das Unternehmen hatte 2023 ein Sparprogramm aufgelegt und sich im Vorjahr aus dem Handschuhgeschäft zurückgezogen. Für heuer wartet der Vorstand - "unter Berücksichtigung weiterer Kosteneinsparungsmaßnahmen und abhängig von Zeitpunkt und Intensität der Markterholung" ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 70 und 90 Mio. Euro. 2026 soll es auf rund 120 Mio. Euro steigen. Voraussetzung dafür sei ein Einsetzen der wirtschaftlichen Erholung im Geschäftsjahr 2025.

pro/bel

 ISIN  AT0000785555
 WEB   http://www.semperitgroup.com

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