Österreichische Staatsanleihen im Späthandel etwas höher / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe um zwei Basispunkte auf 3,15 Prozent gefallen - Am Abend US-Zinsentscheid im Fokus
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Mittwoch im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um zwei Basispunkte auf 3,15 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 35 Basispunkten.
Gut behauptet zeigten sich die Kurse der deutschen Staatsanleihen. Der Euro-Bund-Future gewann magere 0,06 Prozent.
Eine Zweitschätzung der Entwicklung der Verbraucherpreise in der Eurozone unterstrich die Auffassung der Europäischen Zentralbank (EZB), dass die Bekämpfung der Inflation voranschreitet. Die Teuerung in der Eurozone war im Februar auf 2,3 Prozent und damit etwas stärker zurückgegangen als zunächst ermittelt. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
Am Abend richtet sich das Interesse auf den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. In einem durch hohe Unsicherheit geprägtem wirtschaftlichen Umfeld wird die Fed ihre Leitzinsen voraussichtlich beibehalten und nicht senken. Die Zinsspanne dürfte nach Einschätzung der meisten Ökonomen angesichts der immer noch hartnäckigen Inflation bei 4,25 bis 4,50 Prozent bleiben. Mit Blick auf die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sind die Aussichten für die künftige Geldpolitik unsicher.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,33 2,40 -0,07 14 5 Jahre 2,67 2,69 -0,02 21 10 Jahre 3,15 3,17 -0,02 35 30 Jahre 3,55 3,58 -0,03 45
Aktualisieren
ste