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Österreichische Staatsanleihen legen im Späthandel zu / Zehnjährige Benchmark-Anleihe rentierte mit 3,14 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Montag im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um acht Basispunkte auf 3,14 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 33 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future legte 0,54 Prozent zu auf 127,97 Punkte.

Im Lauf der Woche stehen mehrere Notenbankentscheidungen an. Neben der Bank von England, der Schweizerischen Nationalbank und der Bank von Japan legt auch die US-Notenbank Fed ihre weitere Geldpolitik fest. Vor diesem Hintergrund sind auch veröffentlichte Wirtschaftsdaten von Bedeutung. Die Einzelhandelsumsätze in den USA haben im Februar nicht so stark zugelegt wie erwartet. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent, wie das Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet.

"Zwar ist in dieser Woche nicht mit einer Zinssenkung der Fed zu rechnen, die Erwartungen einer zukünftigen Lockerung dürften aber tendenziell untermauert werden, zumal auch das zeitgleich veröffentlichte Industriebarometer der Fed von New York (Empire-State-Index) deutlich auf der Unterseite überraschte", kommentierte Volkswirt Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  2,31    2,40   -0,09       13                      
5 Jahre  2,66    2,72   -0,06       20                      
10 Jahre 3,14    3,22   -0,08       33                      
30 Jahre 3,54    3,63   -0,09       43                      

spo/ste

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