Wiener Börse (Mittag) - ATX legte 0,7 % zu / Steyr Motors fast 100 % im Plus - Pierer Mobility legten ebenfalls kräftig zu
Der Wiener Aktienmarkt notiert zu Mittag weiter klar im Plus. Bis etwa 12.15 Uhr legte der heimische Leitindex ATX 0,74 Prozent zu auf 4.329,84 Punkte. Der mehr Aktien umfassende ATX Prime gewann 0,84 Prozent bei 2.178,87 Einheiten.
Unternehmensmeldungen zu Wiener Aktien lagen in der Früh noch keine vor und werden auch für den Verlauf des Tages nicht erwartet. Im Lauf der Woche stehen dann mehrere Notenbankentscheidungen an. Neben der Bank von England, der Schweizerischen Nationalbank und der Bank von Japan legt auch die US-Notenbank Fed ihre weitere Geldpolitik fest. Vor diesem Hintergrund könnten am frühen Nachmittag in den USA der Empire-State-Index für März und die US-Einzelhandelumsätze für Februar von Interesse sein.
Aktien von Steyr Motors kletterten erneut deutlich nach oben - um 94,4 Prozent auf 173,0 Euro. Bereits am Freitag waren die Anteile im direct market plus Segment um 76,5 Prozent nach oben gesprungen. Der Interessensverband für Anleger (IVA) beäugt die Kursbewegung kritisch und spricht von einem "Mini-Casino". "Zocker treiben mit ein paar Aktien den Kurs auf ein Fantasieniveau", schreibt IVA-Vorstand Florian Beckermann in einer Aussendung. "Selbst die besten Fundamentaldaten können das kaum rechtfertigen.
Gut gefragt waren auch die Titel von Pierer Mobility, die um 15,7 Prozent zulegten. Beim Motorradhersteller KTM - einem Tochterunternehmen von Pierer Mobility - ist am Montag die Produktion, die seit 13. Dezember stillgestanden war, wieder gestartet worden. Die Aktien von Lenzing, die bereits am Freitag nach Zahlenvorlage um fast 20 Prozent stiegen, gewannen weitere 2,4 Prozent an Wert.
Keine gemeinsame Richtung fanden die schwergewichteten Banken. Das ATX-Schwergewicht Erste Group gab leichte 0,2 Prozent nach. Raiffeisen Bank International (RBI) verloren 1,2 Prozent an Wert. BAWAG-Aktien legten dagegen um ein Prozent zu. Der Ölkonzern OMV gewann dann 2,1 Prozent an Wert. Verbund-Aktien verbilligten sich wiederum um 0,2 Prozent.
spo/lof
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