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KTM-Werk fuhr Produktion wieder hoch
Mattighofen - Beim Motorradhersteller KTM in Mattighofen (Bezirk Braunau) ist am Montag die Produktion, die seit 13. Dezember stillgestanden war, wieder gestartet worden. Ganz überstanden ist die Insolvenz noch nicht: Der Sanierungsplan wurde von den Gläubigern zwar angenommen und eine Geldspritze des indischen Miteigentümers Bajaj ermöglicht das Hochfahren des Werks, aber die Suche nach einem Investor läuft noch.
EU-Außenministerrat zur Ukraine - Hilfskonferenz für Syrien
Brüssel/Damaskus/Kiew (Kyjiw) - Im Zentrum des Treffens der Außenministerinnen und Außenminister der EU am Montag in Brüssel stehen die Lage in der Ukraine und Syrien sowie die belasteten transatlantischen Beziehungen. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas dringt auf weitere Hilfen für die Ukraine in Milliardenhöhe. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) zeigte sich vor dem Treffen grundsätzlich positiv gegenüber dem Vorschlag, es sei aber noch vieles zu prüfen. Es ist ihre erste Teilnahme in diesem Format.
Trump will am Dienstag mit Putin sprechen
Washington - US-Präsident Donald Trump will eigenen Aussagen zufolge am Dienstag mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin sprechen. Er werde dann wohl etwas zu den laufenden Gesprächen zum Ukraine-Krieg ankündigen können, sagte Trump zu Journalisten. Man rede bereits über die "Aufteilung gewisser Vermögenswerte" zwischen den beiden Seiten. "Land" und "Kraftwerke" stünden im Mittelpunkt der Gespräche über ein Russland-Ukraine-Abkommen.
US-Regierung schiebt mehr als 200 Venezolaner ab
Washington - Die US-Regierung hat 200 mutmaßliche Mitglieder einer venezolanischen Bande aus den USA abgeschoben trotz eines Gerichtsbeschlusses, der dies untersagt. Das Weiße Haus erklärte am Sonntag (Ortszeit), dass ein Richter nicht befugt sei, ihre Handlungen zu blockieren. "Heute sind die ersten 238 Mitglieder der kriminellen venezolanischen Organisation Tren de Aragua in unserem Land angekommen", teilte El Salvadors Präsident Nayib Bukele im Onlinedienst X mit.
Gestrandete ISS-Astronauten sollen Dienstag zurückkehren
Washington - Aus der geplanten Woche im Weltall sind mehr als neun Monate geworden: Doch mit etwas Glück könnten die auf der Internationalen Raumstation ISS gestrandeten US-Astronauten Suni Williams und Butch Wilmore am Dienstag zur Erde zurückkehren. Bei einem Treffen von Experten der US-Raumfahrtbehörde NASA und der privaten Raumfahrtfirma SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk seien die Wetterbedingungen analysiert worden, teilten NASA und SpaceX mit.
Zwei Lawinentote in Dolomiten bei Cortina
Rom - Bei einer Lawine auf dem Berg Forcella Giau unweit von Cortina d'Ampezzo sind drei Personen verschüttet worden, zwei von ihnen kamen ums Leben. Bei den Opfern handelt es sich um eine 38-jährige Italienerin, die unterkühlt ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dort starb. Ihr 51-jähriger Bruder konnte sich retten. Zweites Todesopfer ist ein 40-jähriger US-Bürger, der mit den beiden Geschwistern unterwegs war. Die drei galten als erfahrene Bergsteiger, berichteten Medien.
Frau in Ostdeutschland angezündet - Wohnung durchsucht
Geraardsbergen - Nach dem Angriff auf eine Frau mit einer brennbaren Flüssigkeit in einer Straßenbahn im ostdeutschen Gera hat die Polizei am Morgen eine Wohnung durchsucht. Laut einem dpa-Reporter handelt es sich dabei um die Wohnung des verdächtigen Ehemanns. An der Durchsuchung war ein Spezialeinsatzkommando (SEK) beteiligt. "Wir führen aktuell mehrere Maßnahmen durch", sagte eine Sprecherin der Polizei in Gera. Der Verdächtige sei noch immer auf der Flucht.
Wieder Strom in Havanna nach 48 Stunden Blackout
Havanna - Nach dem rund 48-stündigen landesweiten Stromausfall auf Kuba gibt es zumindest in der Hauptstadt Havanna wieder Elektrizität. Mehr als 94 Prozent der Anschlüsse seien wieder versorgt, meldete der staatliche Versorger UNE. Im Rest des Landes aber fließt in vielen Regionen weiterhin kein Strom. Die Stabilisierung des veralteten Stromnetzes in dem sozialistischen Karibikstaat kommt nur langsam voran.
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red