Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Zuwächsen / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe um 2 Basispunkte auf 3,2 Prozent gefallen
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Donnerstag im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um zwei Basispunkte auf 3,2 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 33 Basispunkten.
Aufwärts ging es auch mit den Kursen der deutschen Staatsanleihen. Der Euro-Bund-Future gewann 0,2 Prozent.
Die Anleihen setzten damit ihre jüngste Stabilisierung fort. "Die Aufwärtsdynamik bei Renditen hat deutlich nachgelassen und entsprechend liegt nun der Fokus auf der Frage, ob die deutsche Politik die Fiskalmaßnahmen auch verabschieden kann", schreiben Experten der Dekabank.
Die Unsicherheit an den Märkten bleibt auch ansonsten hoch und der Zollkonflikt mit den USA verschärft sich. US-Präsident Donald Trump hat der EU mit Zöllen von 200 Prozent auf Wein, Champagner und andere alkoholische Getränke aus Frankreich und anderen EU-Staaten gedroht. Die USA würden diese Zölle in Kürze erheben, wenn die EU nicht den geplanten Zoll auf amerikanischen Whiskey zurücknehme.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,33 2,46 -0,13 14 5 Jahre 2,71 2,74 -0,03 20 10 Jahre 3,20 3,22 -0,02 33 30 Jahre 3,59 3,60 -0,01 41
ste/sto