Volkswagen-Gewinn bricht ein wegen China-Schwäche und Umbaukosten
WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der Volkswagen-Konzern hat im
vergangenen Jahr wegen des harten Wettbewerbs in China und wegen
hoher Umbaukosten deutlich weniger Gewinn gemacht. Unter dem Strich
verdiente VW mit 12,4 Milliarden Euro fast 31 Prozent
weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wolfsburger am Dienstag
mitteilten. Aus dem einstigen Gewinnbringer China kam deutlich
weniger Ergebnis, zudem wurden hohe Kosten unter anderem für das Aus
des Audi-Werks in Brüssel fällig. Im Tagesgeschäft fiel das
operative Ergebnis um gut 15 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Das
entsprach einer Marge von 5,9 Prozent nach 7,0 Prozent im Vorjahr.
VW hielt sich damit besser als zuletzt selbst avisiert und auch
etwas besser als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte hingegen
um knapp ein Prozent auf 324,7 Milliarden Euro zu. Die Dividende
soll um 30 Prozent auf 6,36 Euro je im Dax notierter
Vorzugsaktie gekürzt werden. Das ist ein deutlicherer Schnitt als
erwartet./men/stk