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Der Tag mit Bloomberg: Börsenstimmung verdunkelt sich wieder, nflation stützt das britische Pfund
AUF EINEN BLICK:
-BÖRSEN: Börsenstimmung verdunkelt sich wieder
-DEVISENMARKT: Inflation stützt das britische Pfund
-ROHSTOFFE: Der Ölpreis fiel am Morgen 1,3 Prozent auf 53,27 Dollar je Barrel. Gold notierte gut behauptet bei 927,22 Dollar je Unze.
-BÖRSENBAROMETER:
24.3. 23.3.
Veränderung in % Dax + 0,3 + 2,7 DJ Euro Stoxx 50 + 0,3 + 3,5 Dow Jones - 1,5 + 6,8 S&P 500 - 2,0 + 7,1 Nasdaq Composite - 2,5 + 6,8
Der Nikkei 225 fiel am Mittwoch 0,1 Prozent zu. Am Dienstag hatte der Leitindex der japanischen Börse 3,3 Prozent gewonnen.
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WELTBÖRSEN:
Börsenstimmung verdunkelt sich wieder
Nach der Rally am Montag haben die Aktienmärkte am Dienstag keine klare Richtung gefunden. Beobachter begrüssten zwar weiterhin den zu Wochenbeginn vorgestellten Plan zur Stützung des US-Bankensektors. Aber es blieben viele Fragen offen, sagte Bill Dinning von Aegon Asset Management.
In diesem Umfeld legten die wichtigsten Indizes in Asien zu, während sie in Europa seitwärts tendierte und in den USA schliesslich sogar deutlich ins Minus rutschten.
Auf der Verkaufsliste standen vor allem Bergbautitel. Grund: Die Notierungen für alle wichtigen Metalle gaben nach. Die Titel von Rio Tinto und BHP Billiton verloren in London an Wert, während sich die Freeport-Aktie in New York verbilligte.
In Asien hatten zuvor vor allem viele Finanzaktien die US-Rally vom Vortag nachgeholt. So schnellte der Kurs von Mizuho Financial Group in Japan rund fünf Prozent nach oben.
USA NACH BÖRSENSCHLUSS
US-Einlagensicherung FDIC: Banken verdienen wieder Geld
Die zahlreichen Massnahmen zur Unterstützung des US-Bankensystems funktionieren. Zu dieser Einschätzung kam am Dienstagabend Sheila Bair, die Chefin des US-Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corp., kurz FDIC. Viele Finanzkonzerne würden wieder Geld verdienen. "Die Signale geben langsam Anlass zu Optimismus", sagte Bair.
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Kreise: HSBC dürfte in Europa rund 1000 Arbeitsplätze abbauen
HSBC Holdings Plc, die nach Marktwert grösste Bank in Europa, dürfte in Grossbritannien rund 1000 Stellen streichen. Das verlautete am Dienstag aus informierten Kreisen. Einige Standorte sollen demnach sogar ganz geschlossen werden. Ein Sprecher von HSBC wollte das Thema nicht kommentieren.
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China blockiert offenbar Zugang zur Google-Tochter YouTube
Der Zugang zur Video-Webseite YouTube ist derzeit in China nahezu vollständig blockiert. Das erklärte die Tochter von Google Inc. am Dienstag. Informationen zu den Hintergründen lägen nicht vor. China hatte vergangenes Jahr nach den Protesten in Tibet damit begonnen, den Zugang zu YouTube zu reglementieren.
DEVISENMARKT:
Inflation stützt das britische Pfund
Deutlich schwächer zum britischen Pfund haben sich gestern Dollar und Euro gezeigt. Die britische Währung erhielt von überraschend hohen Inflationsdaten Rückenwind. In Grossbritannien sind die Preise im Februar annualisiert um 3,2 Prozent gestiegen, während Volkswirte nur mit 2,6 Prozent gerechnet hatten. Bei einer hohen Inflation bleibt wenig Spielraum für Zinssenkungen. Zum Euro zog das Pfund auf 91,72 Pence je Euro an, gegenüber dem Dollar legte es zeitweise bis auf 1,4778 Dollar zu. Kursgewinne zum Euro konnte der Dollar bei 1,3468 Dollar je Euro vorweisen. "Die Dollar-Schwäche ist schnell und dramatisch ausgefallen", erklärte Mitul Kotecha, Leiter globale Devisenstrategie bei der Investmentbank Calyon in Hongkong. Die Abwärtsbewegung beim Dollar in der letzten Zeit erscheine ihm "übertrieben", da der Dollar immer noch die Reservewährung der Welt sei, führte er aus. Für Druck auf den Euro sorgte ausserdem EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, der in einer Rede in Mexiko- Stadt mögliche weitere Zinssenkungen für den Euroraum andeutete. Vor der heute anstehenden Zinsentscheidung in Norwegen gab die norwegische Krone zum Euro auf 8,5899 Kronen nach. Ökonomen erwarten, dass die Norges Bank die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt reduziert.
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ROHSTOFFE:
-Öl: Der Ölpreis fiel am Morgen 1,3 Prozent auf 53,27 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Markt gewannen nach der freundlicheren Stimmung der vergangenen Tage wieder Bedenken um die weltweite Rezession die Überhand. So berichtete Japan, der drittgrösste Ölverbraucher der Welt, für Februar gegenüber dem Vorjahr einen Exportrückgang von 49,9 Prozent. Das American Petroleum Institute vermeldete am Dienstag einen Anstieg der Rohöl- Lagerbestände in den USA.
-Gold: Das gelbe Edelmetall notierte gut behauptet bei 927,22 Dollar je Unze. Dies war der erste Zugewinn seit drei Tagen, ausgelöst durch einen Rückgang an den Aktienmärkten, der die Nachfrage in die Höhe trieb. Gold dient Investoren bei schlechter Stimmung an anderen Märkten zur Absicherung.
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AUSBLICK:
Mittwoch 25. März
Konjunkturdaten:
-Deutschland: Bauhauptgewerbe Januar (8 Uhr), Ifo- Geschäftsklima und Geschäftserwartungen März (10 Uhr)
-Italien: Verbrauchervertrauen März (9.30 Uhr)
-USA: MBA-Hypothekenanträge Woche zum 20. März (12 Uhr), Auftragseingang langlebiger Güter Februar (13.30 Uhr), Neubauverkäufe Februar (15 Uhr)
Unternehmensdaten:
-Hochtief AG (HOT GY) Jahreszahlen 08: Der grösste deutsche Baukonzern vermeldete für das abgelaufene Jahr einen für Analysten überraschenden Gewinnanstieg von 24 Prozent auf 175,1 Mill. Das Unternehmen hatte in den USA Aufträge für Krankenhäuser und Schulen sowie Service erhalten.
-Inditex (ITX SM) Jahreszahlen 08: Der Textilkonzern berichtete für die zwölf Monate bis Ende Januar einen kaum veränderten Gewinn von 1,253 Mrd. Euro. Das Unternehmen hatte wegen eines Rückgangs der Nachfrage die Preise gesenkt.
-Red Hat Inc. (RHT US) Q4 -Rheinmetall AG (RHM GY) Bilanzpressekonferenz -Tui AG (TUI1 GY) Bilanzpressekonferenz
(in Kooperation mit Bloomberg)
-BÖRSEN: Börsenstimmung verdunkelt sich wieder
-DEVISENMARKT: Inflation stützt das britische Pfund
-ROHSTOFFE: Der Ölpreis fiel am Morgen 1,3 Prozent auf 53,27 Dollar je Barrel. Gold notierte gut behauptet bei 927,22 Dollar je Unze.
-BÖRSENBAROMETER:
24.3. 23.3.
Veränderung in % Dax + 0,3 + 2,7 DJ Euro Stoxx 50 + 0,3 + 3,5 Dow Jones - 1,5 + 6,8 S&P 500 - 2,0 + 7,1 Nasdaq Composite - 2,5 + 6,8
Der Nikkei 225 fiel am Mittwoch 0,1 Prozent zu. Am Dienstag hatte der Leitindex der japanischen Börse 3,3 Prozent gewonnen.
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WELTBÖRSEN:
Börsenstimmung verdunkelt sich wieder
Nach der Rally am Montag haben die Aktienmärkte am Dienstag keine klare Richtung gefunden. Beobachter begrüssten zwar weiterhin den zu Wochenbeginn vorgestellten Plan zur Stützung des US-Bankensektors. Aber es blieben viele Fragen offen, sagte Bill Dinning von Aegon Asset Management.
In diesem Umfeld legten die wichtigsten Indizes in Asien zu, während sie in Europa seitwärts tendierte und in den USA schliesslich sogar deutlich ins Minus rutschten.
Auf der Verkaufsliste standen vor allem Bergbautitel. Grund: Die Notierungen für alle wichtigen Metalle gaben nach. Die Titel von Rio Tinto und BHP Billiton verloren in London an Wert, während sich die Freeport-Aktie in New York verbilligte.
In Asien hatten zuvor vor allem viele Finanzaktien die US-Rally vom Vortag nachgeholt. So schnellte der Kurs von Mizuho Financial Group in Japan rund fünf Prozent nach oben.
USA NACH BÖRSENSCHLUSS
US-Einlagensicherung FDIC: Banken verdienen wieder Geld
Die zahlreichen Massnahmen zur Unterstützung des US-Bankensystems funktionieren. Zu dieser Einschätzung kam am Dienstagabend Sheila Bair, die Chefin des US-Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corp., kurz FDIC. Viele Finanzkonzerne würden wieder Geld verdienen. "Die Signale geben langsam Anlass zu Optimismus", sagte Bair.
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Kreise: HSBC dürfte in Europa rund 1000 Arbeitsplätze abbauen
HSBC Holdings Plc, die nach Marktwert grösste Bank in Europa, dürfte in Grossbritannien rund 1000 Stellen streichen. Das verlautete am Dienstag aus informierten Kreisen. Einige Standorte sollen demnach sogar ganz geschlossen werden. Ein Sprecher von HSBC wollte das Thema nicht kommentieren.
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China blockiert offenbar Zugang zur Google-Tochter YouTube
Der Zugang zur Video-Webseite YouTube ist derzeit in China nahezu vollständig blockiert. Das erklärte die Tochter von Google Inc. am Dienstag. Informationen zu den Hintergründen lägen nicht vor. China hatte vergangenes Jahr nach den Protesten in Tibet damit begonnen, den Zugang zu YouTube zu reglementieren.
DEVISENMARKT:
Inflation stützt das britische Pfund
Deutlich schwächer zum britischen Pfund haben sich gestern Dollar und Euro gezeigt. Die britische Währung erhielt von überraschend hohen Inflationsdaten Rückenwind. In Grossbritannien sind die Preise im Februar annualisiert um 3,2 Prozent gestiegen, während Volkswirte nur mit 2,6 Prozent gerechnet hatten. Bei einer hohen Inflation bleibt wenig Spielraum für Zinssenkungen. Zum Euro zog das Pfund auf 91,72 Pence je Euro an, gegenüber dem Dollar legte es zeitweise bis auf 1,4778 Dollar zu. Kursgewinne zum Euro konnte der Dollar bei 1,3468 Dollar je Euro vorweisen. "Die Dollar-Schwäche ist schnell und dramatisch ausgefallen", erklärte Mitul Kotecha, Leiter globale Devisenstrategie bei der Investmentbank Calyon in Hongkong. Die Abwärtsbewegung beim Dollar in der letzten Zeit erscheine ihm "übertrieben", da der Dollar immer noch die Reservewährung der Welt sei, führte er aus. Für Druck auf den Euro sorgte ausserdem EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, der in einer Rede in Mexiko- Stadt mögliche weitere Zinssenkungen für den Euroraum andeutete. Vor der heute anstehenden Zinsentscheidung in Norwegen gab die norwegische Krone zum Euro auf 8,5899 Kronen nach. Ökonomen erwarten, dass die Norges Bank die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt reduziert.
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ROHSTOFFE:
-Öl: Der Ölpreis fiel am Morgen 1,3 Prozent auf 53,27 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Markt gewannen nach der freundlicheren Stimmung der vergangenen Tage wieder Bedenken um die weltweite Rezession die Überhand. So berichtete Japan, der drittgrösste Ölverbraucher der Welt, für Februar gegenüber dem Vorjahr einen Exportrückgang von 49,9 Prozent. Das American Petroleum Institute vermeldete am Dienstag einen Anstieg der Rohöl- Lagerbestände in den USA.
-Gold: Das gelbe Edelmetall notierte gut behauptet bei 927,22 Dollar je Unze. Dies war der erste Zugewinn seit drei Tagen, ausgelöst durch einen Rückgang an den Aktienmärkten, der die Nachfrage in die Höhe trieb. Gold dient Investoren bei schlechter Stimmung an anderen Märkten zur Absicherung.
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AUSBLICK:
Mittwoch 25. März
Konjunkturdaten:
-Deutschland: Bauhauptgewerbe Januar (8 Uhr), Ifo- Geschäftsklima und Geschäftserwartungen März (10 Uhr)
-Italien: Verbrauchervertrauen März (9.30 Uhr)
-USA: MBA-Hypothekenanträge Woche zum 20. März (12 Uhr), Auftragseingang langlebiger Güter Februar (13.30 Uhr), Neubauverkäufe Februar (15 Uhr)
Unternehmensdaten:
-Hochtief AG (HOT GY) Jahreszahlen 08: Der grösste deutsche Baukonzern vermeldete für das abgelaufene Jahr einen für Analysten überraschenden Gewinnanstieg von 24 Prozent auf 175,1 Mill. Das Unternehmen hatte in den USA Aufträge für Krankenhäuser und Schulen sowie Service erhalten.
-Inditex (ITX SM) Jahreszahlen 08: Der Textilkonzern berichtete für die zwölf Monate bis Ende Januar einen kaum veränderten Gewinn von 1,253 Mrd. Euro. Das Unternehmen hatte wegen eines Rückgangs der Nachfrage die Preise gesenkt.
-Red Hat Inc. (RHT US) Q4 -Rheinmetall AG (RHM GY) Bilanzpressekonferenz -Tui AG (TUI1 GY) Bilanzpressekonferenz
(in Kooperation mit Bloomberg)