Österreichische Staatsanleihen im Späthandel fester / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe auf 3,17 Prozent gefallen
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Freitag im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 7 Basispunkte auf 3,17 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 35 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future gab zuletzt leicht 0,06 Prozent nach auf 127,74 Punkte.
In den USA sind die Löhne im Februar wie erwartet gestiegen. Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Die US-Wirtschaft hat in dem Monat aber weniger Arbeitsplätze geschaffen als prognostiziert. Die Arbeitslosigkeit hat sich hingegen überraschend verstärkt. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent.
In den vergangenen Tagen hatte die Aussicht auf deutlich höhere Rüstungsausgaben in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Staaten, für steigende Renditen gesorgt. Am Freitag dürfte es etwas zu einer Gegenbewegung gekommen sein.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,36 2,45 -0,09 13 5 Jahre 2,70 2,78 -0,08 20 10 Jahre 3,17 3,24 -0,07 35 30 Jahre 3,53 3,58 -0,05 43
spo/kat