Wiener Börse gibt zum Start nach - ATX verliert 1,15 Prozent / US-Arbeitsmarktbericht dürfte am frühen Nachmittag Aufschluss über künftige Zinspolitik der US-Notenbank geben
Nach zwei Handelstagen deutlicher Zuwächse ist es am Wiener Aktienmarkt zum Auftakt am Freitag zu Gewinnmitnahmen gekommen. Der heimische Leitindex ATX gab in den ersten Handelsminuten 1,15 Prozent nach auf 4.280,27 Punkte. Der breiter gefasste ATX Prime büßte 1,05 Prozent ein bei 2.152,23 Einheiten.
Auch andere europäische Börsen verzeichnen am Freitag Verluste. Die deutsche Industrie startet 2025 mit dem stärksten Auftragsminus seit einem Jahr. Ihre Bestellungen sanken im Jänner um 7,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit.
"Es stehen heute zwar auch europäische Datenveröffentlichungen und Reden von EZB-Ratsmitgliedern an, das Hauptaugenmerk liegt aber zweifelsohne auf dem US-Arbeitsmarktbericht", schreiben die Analysten der Helaba. "Die Fed (US-Notenbank; Anm.) ist, anders als die EZB, nicht nur der Preisniveaustabilität verpflichtet, sondern auch dem Ziel der maximalen Beschäftigung."
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