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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursaufschlägen / Impulsarmer Handel

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Mittwoch im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 2 Basispunkte auf 2,86 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 41 Basispunkten.

Aufwärts ging es auch mit den Kursen der deutschen Staatsanleihen. Der Euro-Bund-Future legte leicht um 0,13 Prozent zu.

Marktbeobachter verwiesen auf einen impulsarmen Handel. Die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Immobiliendaten brachten nach Europa kaum sichtbare Auswirkungen. In den Vereinigten Staaten sind im Jänner die Neubauverkäufe um 10,5 Prozent eingebrochen, Experten hatten im Vorfeld lediglich einen Rückgang in Höhe von 2,6 Prozent erwartet.

Auch am Vormittag publizierte Konjunkturdaten aus Deutschland wirkten sich kaum auf den Anleihenmarkt aus. Die Konsumstimmung der Verbraucher bleibt trüb. Nach einer Studie der Nürnberger Institute GfK und NIM legten die Konjunkturerwartungen im Februar zwar zu, die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung waren aber rückläufig. Auch die Sparneigung nahm zu.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  2,21    2,23   -0,02       14                      
5 Jahre  2,46    2,48   -0,02       25                      
10 Jahre 2,86    2,88   -0,02       41                      
30 Jahre 3,19    3,21   -0,02       48                      

ste/spo

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