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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe legte um einen Basispunkt auf 2,89 Prozent zu

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Montag im Späthandel uneinheitlich gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe legte um einen Basispunkt auf 2,89 Prozent zu. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 41 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future gab um 0,24 Prozent nach auf 132,28 Punkte.

Am Markt dürfte es als positiv gewertet werden, dass es in Berlin möglich sein wird, eine Zweierkoalition von CDU/CSU und SPD zu bilden. "Die Anleger hoffen nun, dass eine neue Regierung schnell die wirtschaftlichen Probleme anpacken wird", kommentiert in der Früh Christian Henke vom Broker IG. Zwischenzeitlich war unklar, ob die beiden Parteien im Bundestag eine nötige Mehrheit erhalten würden. Nachdem mehrere kleinere Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert sind, dürfte dies aber nun der Fall sein.

Die gute Stimmung am Aktienmarkt dürfte die Nachfrage nach den als sicher geltenden Anleihen etwas gedämpft haben. Wie weiters im Lauf des Vormittags bekannt wurde, fiel das ifo Geschäftsklima für Deutschland im Februar schlechter als erwartet aus. Allerdings ist dies vorrangig auf eine schlechter als prognostizierte Lagebeurteilung zurückzuführen. Die Geschäftserwartungen, also der Blick in die Zukunft, fielen besser als erwartet aus.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  2,19    2,28   -0,09       10                      
5 Jahre  2,49    2,51   -0,02       25                      
10 Jahre 2,89    2,88   +0,01       41                      
30 Jahre 3,23    3,21   +0,02       48                      

spo/ste

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