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Wiener Börse (Nachmittag) - ATX rutscht auf minus 0,15 % ab / Impulsarmer Handel - Industrie-Aktien unter den Verlierern

Der Wiener Aktienmarkt ist am Dienstag im Verlauf moderat ins Minus gerutscht. Der heimische Leitindex ATX gab zuletzt 0,15 Prozent ab auf 3.903,61 Punkte. Der ATX Prime notierte mit 1.952,99 Zählern 0,15 Prozent unter dem Vortagesschluss. Die wichtigsten europäischen Börsen notierten hingegen leicht im Plus.

"Mit größeren Impulsen für das Marktgeschehen rechnen wir heute nicht", hatten die Analysten der Helaba bereits in der Früh festgehalten. Etwas Einfluss auf den Markt könnten laut den Experten Reden von Notenbankern haben. "Insbesondere ist dabei der Blick auf Fed-Chef Powell zu lenken, der vor den Bankenausschuss des Senats tritt." Am Markt werde vor allem beobachtet werden, "ob die Fed in Person ihres Chairmans einem erhöhten politischen Druck ausgesetzt ist". Powells Auftritt ist allerdings erst am späteren Nachmittag anberaumt.

Im Vorfeld der nach Börsenschluss anstehenden Ergebnisse dürften am heimischen Markt die Aktien der Telekom Austria im Mittelpunkt stehen. Auch die Sendemastfirma EuroTeleSites wird nach Handelsschluss ihre Jahreszahlen veröffentlichen. Die Telekom-Aktie gaben 0,6 Prozent nach. Die EuroTeleSites-Titel notierten 0,4 Prozent höher.

Ganz unten im prime-Segment standen die Anteile von Frequentis, die 2,4 Prozent nachgaben. Die AMAG-Aktien büßten 1,6 Prozent an Wert ein. Hier dürften die angekündigten US-Importzölle auf Aluminium und Stahl in Höhe von 25 Prozent belastend wirken. Die Titel der voestalpine gaben um 1,5 Prozent nach.

Die schwergewichteten Bankwerte tendierten unterschiedlich. RBI-Titel gaben 0,8 Prozent nach, Bawag verbilligten sich um 0,2 Prozent, Erste Group-Aktien legten dagegen 0,7 Prozent zu.

Stark nachgefragt waren am oberen Ende des Kurszettels die Papiere von UBM mit einem Aufschlag von 2,8 Prozent. Palfinger gewannen 2,2 Prozent.

spo/spa

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