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AT&S sowie Semperit machen sich ihre Kurse selbst - Do&Co sitzt bei der Türkei auf dem Beifahrersitz
Gute Daten aus der deutschen Industrie sowie aus der Eurozone führten heute nicht zu einer Stimmungsaufhellung. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe der größten Volkswirtschaft Europas ist im August deutlicher gestiegen als erwartet. Im Euroraum wieder ist die Anlegerstimmung gemessen am vom Beratungsunternehmen Sentix erhobenen Konjunkturindikator so gut wie zuletzt vor zehn Jahren.
Für Aufmerksamkeit sorgte die Warnung des niederländischen Zentralbankchefs Klaas Knot vor einer Korrektur an den Märkten. Knot, der dem EZB-Rat angehört, sagte: "Im Moment scheinen die Märkte widerstandsfähig zu sein, aber das niedrige Niveau an Volatilität und die Überbewertung bei einer Reihe von Investments machen mich nervös."
In Wien freuten sich die Anleger über eine Anhebung der Umsatzprognose beim Leiterplattenhersteller AT&S und bescherten der Aktie ein Kursplus von 21,39 Prozent - siehe related stories.
Semperit wiederum rutschte um 4,54 Prozent ab und belegten damit den letzten Platz im ATXPrime. Das Unternehmen hat zuvor seine Erwartungen für das Ergebnis im zweiten Halbjahr 2017 zurückgenommen - siehe related stories.
In der Türkei macht der politische Streit mit den USA Anleger nervös. Der türkische Leitindex rutschte zeitweise um knapp 5 Prozent ab, auch warfen Anleger die türkische Lira in hohem Bogen aus ihren Depots. In der vergangenen Woche hatten türkischen Behörden einen Mitarbeiter des US-Konsulats in Istanbul festgenommen. Die Türkei und die USA haben daraufhin die gegenseitige Erteilung von Visa ausgesetzt. Unter den größten Verlierern an der türkischen Börse waren Turkish Airlines mit einem Kursabschlag im zweistelligen Bereich. Klar, dass Caterer Do&Co da mitleidet - minus 3,47 Prozent und damit Platz 2 unter den größten Verlierern im ATXPrime.
Für Aufmerksamkeit sorgte die Warnung des niederländischen Zentralbankchefs Klaas Knot vor einer Korrektur an den Märkten. Knot, der dem EZB-Rat angehört, sagte: "Im Moment scheinen die Märkte widerstandsfähig zu sein, aber das niedrige Niveau an Volatilität und die Überbewertung bei einer Reihe von Investments machen mich nervös."
In Wien freuten sich die Anleger über eine Anhebung der Umsatzprognose beim Leiterplattenhersteller AT&S und bescherten der Aktie ein Kursplus von 21,39 Prozent - siehe related stories.
Semperit wiederum rutschte um 4,54 Prozent ab und belegten damit den letzten Platz im ATXPrime. Das Unternehmen hat zuvor seine Erwartungen für das Ergebnis im zweiten Halbjahr 2017 zurückgenommen - siehe related stories.
In der Türkei macht der politische Streit mit den USA Anleger nervös. Der türkische Leitindex rutschte zeitweise um knapp 5 Prozent ab, auch warfen Anleger die türkische Lira in hohem Bogen aus ihren Depots. In der vergangenen Woche hatten türkischen Behörden einen Mitarbeiter des US-Konsulats in Istanbul festgenommen. Die Türkei und die USA haben daraufhin die gegenseitige Erteilung von Visa ausgesetzt. Unter den größten Verlierern an der türkischen Börse waren Turkish Airlines mit einem Kursabschlag im zweistelligen Bereich. Klar, dass Caterer Do&Co da mitleidet - minus 3,47 Prozent und damit Platz 2 unter den größten Verlierern im ATXPrime.