Zumtobel: Wenn Umsatz noch wichtiger als Gewinn ist
Morgen präsentiert Zumtobel seine Zahlen zum 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Das bislang letzte Quartal war für den Markt kein gutes - von dem folgenden Kurssturz hat sich die Aktie bis heute nicht erholt: im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 konnte Zumtobel das Jahresergebnis zwar mehr als verdoppeln, der Umsatz sank jedoch um 3,9 Prozent. Umsatz ist für den Markt derzeit bei Zumtobel also das Zauberwort. Wenn es darum geht, wird das 1. Quartal wohl auch nicht überzeugen, der Analystenkonsens - siehe Tabelle - geht von einem weiteren Rückgang aus. Zumindest bis dato rechnet der der Vorstand in seinem Ausblick mit Sicht auf das Gesamtjahr, mit einer leichten Verbesserung, sowohl beim Umsatz (2016/17: 1.303,9 Mio.), als auch beim bereinigten Gruppen-EBIT (2016/17: 72,4 Mio. Euro). Mittelfristig soll die bereinigte EBIT-Marge etwa 8% bis 10% erreichen.
Dieses Quartal wird aber nicht nur beim Umsatz mit Abstrichen gerechnet, sondern auch beim Ertrag. Dies etwa durch negative FX-Effekte (z.B. britisches Pfund), aber auch das neue Produktionswerk in Serbien muss bezahlt werden und in Zukunftstechnologien im Bereich Internet der Dinge soll ja auch weiter investiert werden.
Für die Aktie dürften die morgigen Zahlen eine wichtige Weichenstellung darstellen. Es gilt den Fall unter die langfristige Trendlinie bei 15 Euro zu vermeiden, da sonst Kurse von rund 12 Euro drohen - nach oben wären 18 Euro das Ziel. Wären...
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