Agrana: Stark half die Fremdwährungsseite
Höhere Verkaufspreise in der Division Zucker, höhere Absatzmengen bei Stärke und eine Erholung des Fruchtsaftkonzentratgeschäfts haben Agrana im Geschäftsjahr 2016/17 einen kräftigen Gewinnzuwachs beschert. Das Konzernergebnis legte im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent zu, der Umsatz erhöhte sich um 3,4 Prozent - dabei war die Absatzmenge bei Zucker sogar leicht rückläufig. Positiv überraschte im Vergleich mit den Schätzungen der Analysten die operative Rentabilität - die Aktie setzte sich auch vom Börsestart weg an die Spitze des ATXPrime-Felds.
Beim klaren Ergebnisplus spielten diesmal aber auch Währungsveränderungen positiv in die Karten: diesmal wertete der brasilianische Real auf - auch das ägyptische Pfund entwickelte sich für Agrana positiv - dafür wiederholten sich nicht die Belastungsfaktoren des Vorjahres aus Rubel, argentinischer und mexikanischer Peso - gegenüber dem Vorjahr gab es hier eine Ergebnisverbesserung um rund 25 Millionen Euro.
Mit einer weiteren Ergebnisverbesserung rechnet Agrana auch heuer. Im Ausblick heißt es: „ Aus heutiger Sicht gehen wir für das Geschäftsjahr 2017/18 sowohl beim Konzernumsatz als auch beim EBIT von einem moderaten Anstieg aus.“ Dieses ‘moderat’ bedeutet im Bloomberg-Konsens der Analystenschätzungen ein Plus von je zwischen 7 und 8%
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