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Dem Schluss-Spurt der Erste Group sei Dank, denn die Raiffeisen ließ heute aus

Die am Nachmittag gemeldeten US-Wirtschaftsdaten wirkten sich nicht merklich an den Börsen aus, lediglich der Euro stieg zeitweise gegen den US-Dollar an. Die US-Wirtschaft ist laut der veröffentlichten ersten Schätzung im vierten Quartal um annualisiert 1,9 Prozent gewachsen. Analysten hatten einen etwas deutlicheren Anstieg von 2,2 Prozent erwartet. Im dritten Quartal hatte das US-BIP noch um annualisiert 3,5 Prozent zugelegt.

Größere Abgaben gab es in Raiffeisen Bank International, die Aktie fiel um 1,45 Prozent und gab damit einen Teil ihrer starken Gewinne seit Jahresbeginn wieder ab - die jüngste Analysteneinstufung war negativ - siehe related stories - es gab eine negative Analystenstimme - siehe related stories. RBI ist aber weiter in einer YTD-Betrachtung die Nummer 1 mit plus 21% und Respektabstand zu Lenzing (14,6%) und Wienerberger (10%). Die Erste Group hingegen drehte am Nachmittag ins Plus - und zog damit auch den ATX über die Nulllinie zum Vortag - knapp zuvor hatte Dom Maklerski mBanku die Kaufempfehlung bestätigt und das Kursziel von 32,3 auf 36,0 Euro angehoben - die Aktie legte 1,68 Prozent auf 29,08 Euro zu,

SBO legte trotz einer Verkaufsempfehlung um 0,09 Prozent auf 75,07 Euro zu. Baader-Helvea hat trotzdem das Kursziel von 46,0 auf 60,0 Euro erhöht. Die OMV schloss im Minus - auf die Stimmung drückte etwa Branchenkollege Chevron: Denn der niedrige Ölpreis hat dem US-Konzern im vergangenen Jahr einen Verlust eingebrockt. Unter dem Strich lag das Minus bei 497 Millionen nach einem Gewinn von 4,6 Milliarden US-Dollar im Jahr zuvor.