, boerse-express
Das Umfeld passte einfach: Wien bleibt ein Outperformer und AT&S wird zum Spitzenperformer
Der ATX schloss heute mit dem europäischen Umfeld freundlich. Dies bei sehr ruhigem Handel, nachdem wichtige Märkte in London, Tokio, Schanghai und New York noch Neu Jahr feierten. Die Wiener Börse schloss aber auch nahtlos dort an, wo sie 2016 aufhörte - als europäischer Outperformer.
Dass der Tag überhaupt positiv verlief, verdankte dieser guten Wirtschaftsdaten, denn bis dahin traten die Märkte im minimal negativen Bereich: So hat sich die Stimmung in den Industrieunternehmen des Euroraums im Dezember weiter aufgehellt. Der IHS/Markit-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe stieg um 1,2 auf 54,9 Punkte (2. Schätzung).
Unter den heimischen Einzelwerten zog AT&S deutliche 8,49 Prozent an. Grund ist ein Medienbericht, wonach Apple im heurigen Q1 eine geringere Reduzierung der iPhone-Produktion plant als noch im Vorjahr (10 nach 30 Prozent). AT&S war übrigens auch beim Umsatz die rare Ausnahme des wiener Marktes - hier gab's lebhaften Handel. Im Vorjahr hatte man mit AT&S in Summe noch wenig Freude.
Großartige Begründungen für Kursbewegungen bei anderen Titel zu finden, fällt dann schon schwerer. Denn mit London und New York in Feiertagslaune gab es natürlich nicht nur keine Richtpreise für wichtige Branchenkollegen, es gab auch keine für WTI- oder Brent-Öl selbst. OMV und SBO schafften trotzdem ein (leicht unterdurchschnittliches) Plus. Bei der OMV kam am Nachmittag noch die Meldung aus dem Iran, dass die Österreicher unter jenen 29 Unternehmen weltweit sind, die sich für Erdölförder-Projekte im Iran bewerben dürfen. Bei SBO fallen als Begründung jedenfalls die letztwöchigen Rigs-Zahlen flach. Denn in Nordamerika gab's nach einer doch bereits längeren Erholungstendenz bei den produzierenden Bohrlöchern mit Ende des Jahres erstmals wieder einen größeren Rückgang von mehr als 5 Prozent im Wochenvergleich. Gleichzeitig ist es aber auch erstmals seit Jahren so, dass Ende Dezember trotz allem mehr Bohrlöcher aktiv waren, als Ende November, was wohl ein Problem der Witterung sein könnte.
Do&Co - minus 0,05 Prozent - zeigte sich ziemlich unbeeindruckt davon, dass der Reise- und Businessmarkt Türkei am Wochenende wieder einmal einen Anschlag einstecken musste. Ob's einem Abstumpfen dem Schrecken gegenüber geschuldet ist, oder einfach einer Tagesirritation im ebenso umsatzleeren Devisenhandel wird sich noch zeigen, aber auch die türkische Lira legte heute gegen den Euro zu - was wir wieder als Pro Do&Co sehen könnten.
Nicht nur die Lira, auch Russlands Rubel tendierte heute zum Euro stärker. Das könnte Immofinanz und vor allem Warimpex unter die Arme gegriffen haben - jeweils überdurchschnittliche Gewinner. Gleichzeitig hatten wir heute ohnehin alle IATX-Titel im Plus (mit zumindest 0,8 Prozent) - hat überall das wieder sinkende Renditeniveau geholfen...
Unter den heimischen Einzelwerten zog AT&S deutliche 8,49 Prozent an. Grund ist ein Medienbericht, wonach Apple im heurigen Q1 eine geringere Reduzierung der iPhone-Produktion plant als noch im Vorjahr (10 nach 30 Prozent). AT&S war übrigens auch beim Umsatz die rare Ausnahme des wiener Marktes - hier gab's lebhaften Handel. Im Vorjahr hatte man mit AT&S in Summe noch wenig Freude.
Großartige Begründungen für Kursbewegungen bei anderen Titel zu finden, fällt dann schon schwerer. Denn mit London und New York in Feiertagslaune gab es natürlich nicht nur keine Richtpreise für wichtige Branchenkollegen, es gab auch keine für WTI- oder Brent-Öl selbst. OMV und SBO schafften trotzdem ein (leicht unterdurchschnittliches) Plus. Bei der OMV kam am Nachmittag noch die Meldung aus dem Iran, dass die Österreicher unter jenen 29 Unternehmen weltweit sind, die sich für Erdölförder-Projekte im Iran bewerben dürfen. Bei SBO fallen als Begründung jedenfalls die letztwöchigen Rigs-Zahlen flach. Denn in Nordamerika gab's nach einer doch bereits längeren Erholungstendenz bei den produzierenden Bohrlöchern mit Ende des Jahres erstmals wieder einen größeren Rückgang von mehr als 5 Prozent im Wochenvergleich. Gleichzeitig ist es aber auch erstmals seit Jahren so, dass Ende Dezember trotz allem mehr Bohrlöcher aktiv waren, als Ende November, was wohl ein Problem der Witterung sein könnte.
Do&Co - minus 0,05 Prozent - zeigte sich ziemlich unbeeindruckt davon, dass der Reise- und Businessmarkt Türkei am Wochenende wieder einmal einen Anschlag einstecken musste. Ob's einem Abstumpfen dem Schrecken gegenüber geschuldet ist, oder einfach einer Tagesirritation im ebenso umsatzleeren Devisenhandel wird sich noch zeigen, aber auch die türkische Lira legte heute gegen den Euro zu - was wir wieder als Pro Do&Co sehen könnten.
Nicht nur die Lira, auch Russlands Rubel tendierte heute zum Euro stärker. Das könnte Immofinanz und vor allem Warimpex unter die Arme gegriffen haben - jeweils überdurchschnittliche Gewinner. Gleichzeitig hatten wir heute ohnehin alle IATX-Titel im Plus (mit zumindest 0,8 Prozent) - hat überall das wieder sinkende Renditeniveau geholfen...