, boerse-express
Die Konkurrenz schickt Wienerberger und Zumtobel ins Minus - AT&S macht's selbst
Eine Reihe enttäuschender Unternehmensdaten hat Anlegern heute die Kauflaune verdorben - dazu kommt die ohnehin vorhandene Zurückhaltung vor der morgigen EZB-Sitzung. Reckitt Benckiser etwa brachte die gesamte Konsumgüterbranche unter Druck - da hat Wien nicht viel zu bieten - aber jemand, wo Travis Perkins durchschlägt, zumindest heute: der größte britische Bauindustrie-Zulieferer kassierte seine Gesamtjahresprognose ein - Wienerberger war Wiens schwächster ATX-Titel.
Enttäuschende Geschäftszahlen und ein pessimistischer Ausblick haben auch Cree auf Talfahrt geschickt. Die Aktien des US-Herstellers von LED brachen im vorbörslichen US-Geschäft um 11,5 Prozent ein und waren mit 22,30 Dollar so billig wie zuletzt vor knapp fünf Jahren - Zumtobel war somit unter den Verlierern zu finden.
Nur wenige Impulse lieferte die Konjunkturfront: In den USA hat der Bau neuer Wohnungen im September überraschend einen weiteren Dämpfer erhalten. Die Zahl der Baubeginne ist zum Vormonat um 9,0 Prozent eingebrochen. Das ist der stärkste Rückschlag seit Oktober 2015. Einen Lichtblick lieferte dagegen die Zahl der Baugenehmigungen. Hier gab's einen Anstieg im Monatsvergleich von 6,3 Prozent.
voestalpine war heute stärkster Titel im ATX: Die Credit Suisse ist für die europäische Stahlbranche positiv gestimmt. Im dritten Quartal sollte sich die Erholung der Branche fortgesetzt haben, heißt es in einer Studie. Auch für 2017 rechnen die Analysten mit steigenden Stahlpreisen und Gewinnen für den Sektor.
AT&S hat seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2016/17 gesenkt. Der Vorstand gehe nun von einem Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent (ursprüngliche Prognose: 10 bis 12 Prozent) und einer EBITDA-Marge von 15 bis 16 Prozent (ursprünglich 18 bis 20 Prozent) für das Geschäftsjahr 2016/17 aus, hatte das Unternehmen am Vorabend mitgeteilt. Die Aktien reagierten mit einem deutlichen Minus von 7,91 Prozent.
Agrana verlor 0,05 Prozent auf 197,7 Euro: Goldman Sachs hat das Kursziel von 99,50 Euro auf 100,00 Euro nach oben korrigiert. Die Anlageempfehlung lautet unverändert auf Neutral.
Nur wenige Impulse lieferte die Konjunkturfront: In den USA hat der Bau neuer Wohnungen im September überraschend einen weiteren Dämpfer erhalten. Die Zahl der Baubeginne ist zum Vormonat um 9,0 Prozent eingebrochen. Das ist der stärkste Rückschlag seit Oktober 2015. Einen Lichtblick lieferte dagegen die Zahl der Baugenehmigungen. Hier gab's einen Anstieg im Monatsvergleich von 6,3 Prozent.
voestalpine war heute stärkster Titel im ATX: Die Credit Suisse ist für die europäische Stahlbranche positiv gestimmt. Im dritten Quartal sollte sich die Erholung der Branche fortgesetzt haben, heißt es in einer Studie. Auch für 2017 rechnen die Analysten mit steigenden Stahlpreisen und Gewinnen für den Sektor.
AT&S hat seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2016/17 gesenkt. Der Vorstand gehe nun von einem Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent (ursprüngliche Prognose: 10 bis 12 Prozent) und einer EBITDA-Marge von 15 bis 16 Prozent (ursprünglich 18 bis 20 Prozent) für das Geschäftsjahr 2016/17 aus, hatte das Unternehmen am Vorabend mitgeteilt. Die Aktien reagierten mit einem deutlichen Minus von 7,91 Prozent.
Agrana verlor 0,05 Prozent auf 197,7 Euro: Goldman Sachs hat das Kursziel von 99,50 Euro auf 100,00 Euro nach oben korrigiert. Die Anlageempfehlung lautet unverändert auf Neutral.