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Wolford: Deutlich höhere rote Zahlen sind fix

Am Freitag wird offiziell, was wir ansatzweise seit Ende August zu den Quartalszahlen von Wolford wissen: „Angesichts deutlich rückläufiger Umsätze im ersten Quartal (-18%) verglichen zum ersten Quartal im Vorjahr und anhaltender Marktschwäche im Monat August ist eine Aufholung der Umsatzrückgänge im Gesamtjahr nicht mehr wahrscheinlich“, heißt es da von Seiten Wolfords. Und: „Negative Ereignisse in wichtigen Kernmärkten (u.a. Politische Unsicherheit in den USA, Terrorangst in Frankreich, Brexit) haben zu Konsumschwäche und abnehmender Kundenfrequenz geführt. Vor allem das margenstarke Retail-Geschäft von Wolford verzeichnete im ersten Quartal ein Umsatzminus von über 9% gegenüber dem ersten Quartal im Vorjahr. Vor diesem Hintergrund und zusätzlich negativen Währungseffekten (britisches Pfund) ist auch das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Quartal mit -8,3 Mio. Euro (Q1 im Vorjahr: -3,0 Mio. Euro) deutlich schlechter ausgefallen als intern prognostiziert. Diese Ergebnisentwicklung kann in den beiden traditionell umsatzstärkeren Folgequartalen möglicherweise nur begrenzt kompensiert werden. Folglich rechnet das Management für das gesamte laufende Geschäftsjahr 2016/17 mit gegenüber dem Vorjahr stagnierenden bis leicht nachgebenden Umsätzen und einem möglicherweise negativen operativen Ergebnis im niedrigen einstelligen Bereich.

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