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Dow Jones steigt auf ein neues Jahreshoch
Die US-Börsen haben am Dienstag mehrheitlich etwas höher geschlossen. Im Mittelpunkt stand vor allem die laufende Berichtssaison. Zahlen wurden unter anderem von Goldman Sachs, IBM und Netflix vorgelegt.
Der Dow Jones gewann moderate 49,44 Punkte oder 0,27 Prozent auf 18.053,60 Einheiten. Der S&P-500 Index stieg um 6,46 Punkte oder 0,31 Prozent auf 2.100,80 Zähler. Beide verzeichneten damit den jeweils höchsten Schlusskurs im bisherigen Jahresverlauf.
Der Nasdaq Composite Index hingegen wurde vom schwachen Branchentrend bei Technologiewerten belastet und verlor 19,69 Einheiten oder 0,40 Prozent auf 4.940,33 Zähler.
Vor Handelsbeginn veröffentlichte Daten vom Immobilienmarkt fielen unerwartet schwach aus. So sanken die Baugenehmigungen im März überraschend und die Baubeginne fielen deutlich stärker als prognostiziert worden war. Die Ölpreise wiederum erholten sich klar von ihren Vortagesverlusten, dies vermochte den Handel an der Wall Street jedoch nicht zu stützen.
Auf Unternehmensseite sorgte vor allem die laufende Berichtssaison für Bewegung. An der Spitze des Dow Jones gewannen die Papiere von Goldman Sachs 2,28 Prozent. Zwar ist der Nettogewinn der Großbank im ersten Quartal um gut 56 Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar eingebrochen. Am Markt hatte man sich allerdings auf einen noch deutlicheren Rückgang eingestellt.
Direkt dahinter notierten UnitedHealth-Papiere. Der größte US-Krankenversicherer hat trotz verlustreicher Geschäfte bei Obamacare-Verträgen seinen Gewinn gesteigert. Vor allem wegen guter Geschäfte der Tochter Optum stand im ersten Quartal unter dem Strich ein Gewinn von 1,6 Mrd. US-Dollar und damit 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die UnitedHealth-Aktie stieg um 2,10 Prozent.
Ebenfalls im Spitzenfeld des Dow notierten die Anteilsscheine von Johnson & Johnson (J&J), die um 1,58 Prozent zulegten, nachdem der Pharmakonzern seine Umsatz- und Gewinnprognose angehoben hatten.
Mit Enttäuschung aufgenommen wurden hingegen die Quartalsbilanzen von IBM, Philip Morris und Netflix. Beim Computerkonzern IBM setzte sich der jahrelange Umsatzrückgang fort und auch der Gewinn fiel im Jahresvergleich, was der Aktie einen satten Verlust von 5,59 Prozent einbrockte. Die Titel des Tabakkonzerns Philip Morris wiederum verloren nach einer Zahlenvorlage 1,31 Prozent.
Am deutlichsten abwärts ging es allerdings für die Papiere von Netflix, die um fast 13 Prozent einbrachen. Die zaghafte Prognose für das Nutzerwachstum im laufenden Quartal außerhalb der USA sei "noch vorsichtiger ausgefallen als gedacht", erläuterte ein Analyst der japanischen Investmentbank Nomura die Kursverluste.
Unmittelbar nach Handelsschluss legten der weltgrößte Chiphersteller Intel und der Internetkonzern Yahoo ihre Geschäftsberichte vor. Intel übertraf beim bereinigten Gewinn pro Aktie die Prognosen von Analysten. Der Umsatz fiel jedoch schwächer aus als gedacht. Zudem kündigte das Unternehmen an, 11.000 Jobs zu streichen.
Bei Yahoo wiederum fielen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen aus. Im Vorfeld hatten beide Aktien etwas schwächer geschlossen: Die Intel-Papiere hatten knappe 0,11 Prozent verloren, Yahoo-Aktien 0,52 Prozent.
(apa)
Der Dow Jones gewann moderate 49,44 Punkte oder 0,27 Prozent auf 18.053,60 Einheiten. Der S&P-500 Index stieg um 6,46 Punkte oder 0,31 Prozent auf 2.100,80 Zähler. Beide verzeichneten damit den jeweils höchsten Schlusskurs im bisherigen Jahresverlauf.
Der Nasdaq Composite Index hingegen wurde vom schwachen Branchentrend bei Technologiewerten belastet und verlor 19,69 Einheiten oder 0,40 Prozent auf 4.940,33 Zähler.
Vor Handelsbeginn veröffentlichte Daten vom Immobilienmarkt fielen unerwartet schwach aus. So sanken die Baugenehmigungen im März überraschend und die Baubeginne fielen deutlich stärker als prognostiziert worden war. Die Ölpreise wiederum erholten sich klar von ihren Vortagesverlusten, dies vermochte den Handel an der Wall Street jedoch nicht zu stützen.
Auf Unternehmensseite sorgte vor allem die laufende Berichtssaison für Bewegung. An der Spitze des Dow Jones gewannen die Papiere von Goldman Sachs 2,28 Prozent. Zwar ist der Nettogewinn der Großbank im ersten Quartal um gut 56 Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar eingebrochen. Am Markt hatte man sich allerdings auf einen noch deutlicheren Rückgang eingestellt.
Direkt dahinter notierten UnitedHealth-Papiere. Der größte US-Krankenversicherer hat trotz verlustreicher Geschäfte bei Obamacare-Verträgen seinen Gewinn gesteigert. Vor allem wegen guter Geschäfte der Tochter Optum stand im ersten Quartal unter dem Strich ein Gewinn von 1,6 Mrd. US-Dollar und damit 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die UnitedHealth-Aktie stieg um 2,10 Prozent.
Ebenfalls im Spitzenfeld des Dow notierten die Anteilsscheine von Johnson & Johnson (J&J), die um 1,58 Prozent zulegten, nachdem der Pharmakonzern seine Umsatz- und Gewinnprognose angehoben hatten.
Mit Enttäuschung aufgenommen wurden hingegen die Quartalsbilanzen von IBM, Philip Morris und Netflix. Beim Computerkonzern IBM setzte sich der jahrelange Umsatzrückgang fort und auch der Gewinn fiel im Jahresvergleich, was der Aktie einen satten Verlust von 5,59 Prozent einbrockte. Die Titel des Tabakkonzerns Philip Morris wiederum verloren nach einer Zahlenvorlage 1,31 Prozent.
Am deutlichsten abwärts ging es allerdings für die Papiere von Netflix, die um fast 13 Prozent einbrachen. Die zaghafte Prognose für das Nutzerwachstum im laufenden Quartal außerhalb der USA sei "noch vorsichtiger ausgefallen als gedacht", erläuterte ein Analyst der japanischen Investmentbank Nomura die Kursverluste.
Unmittelbar nach Handelsschluss legten der weltgrößte Chiphersteller Intel und der Internetkonzern Yahoo ihre Geschäftsberichte vor. Intel übertraf beim bereinigten Gewinn pro Aktie die Prognosen von Analysten. Der Umsatz fiel jedoch schwächer aus als gedacht. Zudem kündigte das Unternehmen an, 11.000 Jobs zu streichen.
Bei Yahoo wiederum fielen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen aus. Im Vorfeld hatten beide Aktien etwas schwächer geschlossen: Die Intel-Papiere hatten knappe 0,11 Prozent verloren, Yahoo-Aktien 0,52 Prozent.
(apa)