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US-Börsen - 2. Gewinnwoche in Folge an der Wall Street
Die New Yorker Börse hat am Freitag nach einer Stimmungseintrübung im Verlauf mehrheitlich leichter geschlossen. Dennoch ging an der Wall Street die zweite Gewinnwoche in Folge zu Ende.
Erfreuliche Wachstumsdaten aus den USA, die Hoffnung auf wirtschaftliche Stützungsmaßnahmen in China und weiter steigende Ölpreise hatten für einen freundlichen Börsenstart gesorgt. Doch dann drängten Ängste vor steigenden Zinsen, welche Aktien gegenüber festverzinslichen Anlagen unattraktiver machen würde, die positiven Konjunktursignale in den Hintergrund.
Der Dow Jones Industrial Index gab um 57,32 Punkte oder 0,34 Prozent auf 16.639,97 Einheiten ab. Der S&P-500 Index fiel 3,65 Punkte oder 0,19 Prozent auf 1.948,05 Zähler. Der Nasdaq Composite Index legte hingegen um 8,27 Einheiten oder 0,18 Prozent auf 4.590,47 Zähler zu.
Die jüngsten heimischen Konjunkturdaten könnten laut Ökonomen die US-Notenbank Fed ermutigen, die Zinsen schon bald erneut anzuheben. Im Dezember hatten Amerikas Währungshüter mit der ersten Zinserhöhung seit der Finanz- und Wirtschaftskrise für heftige Kursturbulenzen an den Märkten gesorgt.
Die im Jänner überraschend klar gestiegenen Einkommen und Konsumausgaben der amerikanischen Verbraucher fußen nach Ansicht von Ulrich Wortberg von der Landesbank Helaba auf dem robusten Arbeitsmarkt und den niedrigen Energiekosten: "Es zeigt sich einmal mehr, dass die Binnenkonjunktur die tragende Säule der US-Wirtschaft ist. Spekulationen auf eine weitere Leitzinserhöhung sollten nicht weiter in die Zukunft verschoben werden." Dazu trübte sich das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen im Februar weniger stark ein als erwartet.
Außerdem ist die weltgrößte Volkswirtschaft dem US-Handelsministerium zufolge im Schlussquartal 2015 etwas stärker gewachsen als zunächst gedacht. Das Wachstum sehe auch nach der zweiten Schätzung recht bescheiden aus und könnte zum Auftakt des neuen Jahres etwas geringer ausfallen als von ihm erwartet, schrieb Paul Ashworth von Capital Econiomics. Dennoch sollte der Anstieg im laufenden Quartal ordentlich ausfallen und Sorgen über eine Rezession zerstreuen.
Mit Blick auf die laufende US-Berichtssaison überraschten der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz und der Einzelhandelskonzern J.C. Penney mit ihren jüngsten Geschäftszahlen positiv. Die Aktien von Kraft Heinz stiegen um 3,8 Prozent. Für die Papiere von J.C. Penney ging es sogar um 14,7 Prozent nach oben.
Der Modehändler Gap verdiente zwar ebenfalls mehr als gedacht. Allerdings enttäuschte der Gewinnausblick, so dass die Anteilsscheine 1,4 Prozent verloren.
Die Papiere von SunEdison schossen um fast ein Drittel in die Höhe. Ein Richter hatte die Klage eines Hedgefonds-Managers gegen die Übernahme des Solarunternehmens Vivint Solar abgewiesen. Dessen Aktien gewannen sogar über ein Drittel an Wert.
(Forts.) ste
ISIN US78378X1072 US6311011026 US2605661048
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