, boerse-express
Netflix legt kräftig zu, IBM baut kräftig ab
Die Aktie des Video-Dienstes Netflix ist am Dienstag um über neun Prozent hochgesprungen, nachdem das Unternehmen mit seinem Quartalszahlen die Erwartungen an der Wall Street übertraf. Netflix gewann im vergangenen Quartal rund 5,6 Millionen Kunden hinzu, so viele wie noch nie in einem Vierteljahr.
Der Umsatz sprang um 46 Prozent auf 566 Millionen Dollar hoch, wie die Firma aus Kalifornien nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Der Gewinn ging zwar von 83 auf 43 Millionen Dollar zurück - das Vorjahresergebnis enthielt aber eine Steuergutschrift von 39 Millionen Dollar.
Netflix gab Anfang Jänner den Start in 130 weiteren Ländern bekannt. In den bisherigen 60 Ländern hatte Netflix bis Ende Dezember rund 75 Millionen Nutzer gewinnen. Nun ist der Dienst fast überall auf der Welt verfügbar, als einziger relevanter Markt fehlt noch China. Für das laufende Quartal rechnet der Streaming-Dienst mit gut sechs Millionen neuen Kunden.
IBM Der Computer-Gigant IBM ist weiterhin auf Schrumpfkurs. Im Schlussquartal vergangenen Jahres sank der Umsatz quer durch alle Geschäftsbereiche, insgesamt gab es einen Rückgang von 8,5 Prozent auf 22,06 Milliarden Dollar. Der Gewinn schrumpfte sogar um 18,6 Prozent auf 4,46 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.
Die Aktie notierte nach den Zahlen kaum verändert mit einem Minus von 0,11 Prozent.
IBM befindet sich in einem Dauer-Umbau, bei dem alte Bereiche wie der Verkauf von Servern oder Infrastruktur durch neues Geschäft ersetzt werden. Die Zukunft sichern sollen unter anderem Cloud-Dienste und die Supercomputer-Technologie Watson. Die Transformation bei dem Riesen-Konzern zieht sich jedoch in die Länge. Zudem drückte der starke Dollar die Quartalszahlen.
(APA/dpa)
Der Umsatz sprang um 46 Prozent auf 566 Millionen Dollar hoch, wie die Firma aus Kalifornien nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Der Gewinn ging zwar von 83 auf 43 Millionen Dollar zurück - das Vorjahresergebnis enthielt aber eine Steuergutschrift von 39 Millionen Dollar.
Netflix gab Anfang Jänner den Start in 130 weiteren Ländern bekannt. In den bisherigen 60 Ländern hatte Netflix bis Ende Dezember rund 75 Millionen Nutzer gewinnen. Nun ist der Dienst fast überall auf der Welt verfügbar, als einziger relevanter Markt fehlt noch China. Für das laufende Quartal rechnet der Streaming-Dienst mit gut sechs Millionen neuen Kunden.
IBM Der Computer-Gigant IBM ist weiterhin auf Schrumpfkurs. Im Schlussquartal vergangenen Jahres sank der Umsatz quer durch alle Geschäftsbereiche, insgesamt gab es einen Rückgang von 8,5 Prozent auf 22,06 Milliarden Dollar. Der Gewinn schrumpfte sogar um 18,6 Prozent auf 4,46 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.
Die Aktie notierte nach den Zahlen kaum verändert mit einem Minus von 0,11 Prozent.
IBM befindet sich in einem Dauer-Umbau, bei dem alte Bereiche wie der Verkauf von Servern oder Infrastruktur durch neues Geschäft ersetzt werden. Die Zukunft sichern sollen unter anderem Cloud-Dienste und die Supercomputer-Technologie Watson. Die Transformation bei dem Riesen-Konzern zieht sich jedoch in die Länge. Zudem drückte der starke Dollar die Quartalszahlen.
(APA/dpa)
Relevante Links: Netflix Inc.